Herzogenrath: Internationales Fest: Integration fängt bei den Kindern an

Herzogenrath: Internationales Fest: Integration fängt bei den Kindern an

Bereits zum 7. Mal startete in der Regenbogenschule ein Internationales Kinderfest. Seit zwei Jahren organisieren der Türkische Elternverein Herzogenrath und der Integrationsrat der Stadt Herzogenrath das Fest gemeinsam.

„Das Fest geht zurück auf Atatürk, der in der Türkei das Fest für die Kinder der Welt ausgerufen hatte. Es findet dort jedes Jahr unter dem türkischen Namen Nisan statt”, sagte Fehmi Tarasi, Vorsitzender des Integrationsrates.

Das Programm für die ganze Familie bot viel Folklore, leckere türkische Spezialitäten und Unterhaltung für Jung und Alt. Inszeniert mit Hilfe der Grundschule Pannesheide, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der Katholischen Grundschule Bierstraß und dem Kindergarten St. Mariä Himmelfahrt.

Eine Tradition

Schirmherr war Bürgermeister Christoph von den Driesch, der beim Fest von Vizebürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk vertreten wurde. „Das Internationale Kinderfest gehört mittlerweile zur städtischen Tradition. Ich freue mich, dass gerade Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt dieses schönen Festes stehen”, betonte Sobczyk. „Unsere Stadt beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Integration, das vor dem Hintergrund des demographischen Wandels an Bedeutung gewinnt.”

Zu mehr Gemeinsamkeit animierten die beiden Mädchen Sehima und Melda mit ihrem Eröffnungstanz. Die Kinder der Grundschule Pannesheide begrüßten das Publikum in vielen Sprachen der Welt. Für diese Aufführung hatten sie kürzlich den Preis „Schule gegen Rassismus” gewonnen. Mit „Servus”, „Grüetzi” und „Hallo” forderten sie, dass aus Fremden Freunde werden sollen. „Aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen” - was die Kinder auf der Bühne sangen, war das Motto des gesamten Festes. Fehmi Tarasi: „Unser Ziel ist die Integration. Das fängt bei den Jüngsten an!”

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