Würselen: Internationaler Flugtag: Atemberaubende Manöver bewundert

Würselen: Internationaler Flugtag: Atemberaubende Manöver bewundert

Das Wetter zeigte sich zumindest am Sonntag von seiner besten Seite, die Zuschauer strömten in Massen herbei, ausgezeichnete Stimmung auf dem Gelände im Elchenrather Feld und fast kein „Bruch“: Die Mitglieder von „Condor“ konnten mit den internationalen Flugtagen in ihrem 50. Jubiläumsjahr mehr als zufrieden sein.

Dicht gedrängt standen zu Zuschauer rund um das Flugfeld und bewunderten die Leistungen der Piloten aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Hautnah ließen sie sich dabei die herrlichen Modelle — manche haben bis zu vier Meter Spannweite — am Boden bewundern, in den Lüften vollzogen sie teils atemberaubende Manöver, immer wieder brannte Szenenapplaus auf.

Die Flugkünste der nicht immer kleinen Modelle bei den Internationalen Modell-Flugtagen des „Condor“ im Elchenrather Feld begeisterten das Publikum immer wieder. Auf dem Landeplatz gab es jede Menge Modelle zu bestaunen. Foto: Wolfgang Sevenich

Am Boden nahmen die Besucher die Gelegenheit war, sich die dicken Brummer, die historischen Nachbauen oder auch die futurisch anmutenden Eigenkonstruktionen einmal ganz aus der Nähe zu bestaunen und von ihren Besitzern auch erklären zu lassen. So wurde es für viele ein erlebnisreicher Besuch im Elchenrather Feld.

Am Samstagabend feierten die Mitglieder von „Condor“ mit Schirmherr Bürgermeister Arno Nelles, vielen Piloten und Gästen einen unterhaltsamen Abend zum 50. Geburtstag des Vereins. Morgens nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann gleich los mit den ersten Flügen. Als dann gegen Mittag auch viele Kinder gekommen waren und pünktlich auch die Sonne vom Himmel auf die Modelle strahlte, starteten die niederländischen Freunde eine ganz besondere Aktion.

Aus gleich zwei Fluggeräten regnete es Bonbons und die kleinen Gäste stürmten das Flugfeld auf der Suche nach den Leckereien. Derweil zeigten die teilweise von weit her angereisten Modellflieger ihr Können an den Steuerknüppeln.

Ob die historischen Fluggeräte, nachgebauten Doppeldecker, ob Segelflieder oder die super schnellen Jets, die mit über 200 Sachen über den Platz donnerten, alle bekamen reichlich Beifall. Und wenn es die Piloten dann noch schafften, ihre Modelle nach einem tollen Flug sicher zu landen oder gar mit der ausgestreckten Hand zu „fangen“, dann war die Hochachtung perfekt.

Ein ganz prächtiges Hobby für Jung und Alt? Condor-Vorsitzender Ralph Crumbach: „Das ist nicht nur was für den jung gebliebenen Erwachsenen, vor allem wenn sich Kinder für Technik interessieren, kann es für sie richtig interessant sein. Wer Interesse hat, einfach mal bei uns im Elchenrather Feld vorbeischauen. Wir erklären nicht nur, wir zeigen die Praxis und helfen dann auch bei den ersten eigenen Schritten.“

(fs)
Mehr von Aachener Zeitung