Baesweiler: Integration: Hoffen auf Fördermittel

Baesweiler: Integration: Hoffen auf Fördermittel

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das sagte sich jetzt die Stadt Baesweiler und nimmt an einer Art Lotteriespiel um Fördermittel teil.

Es geht um Geld zur Einrichtung von zusätzlichen Stellen für „multiprofessionelle Teams“, die dazu beitragen sollen, dass Integration von neu zugewanderten Schülern durch Bildung funktioniert. Der Bedarf dürfte hoch sein, die Konkurrenz für Baesweiler also groß. Der Landtag NRW hatte beschlossen, gerademal 113 zusätzlich Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte im Landesdienst zu schaffen.

Für Integration

27 Stellen entfallen auf den Bereich, für den die Bezirksregierung Köln zuständig ist. Dazu gehört auch Baesweiler. Es sollen vorrangig solche Stellen für Kommunen ausgeschrieben werden, denen eine besonders große Zahl von neu zugewanderten Schülern zugewiesen worden ist.

Will man überhaupt die Chance haben, an die Förderung zu kommen, muss die jeweilige Stadt auch eigenes Personal für die Integration in Schulen bereitstellen. Der Schlüssel lautet: für jede eigene, also kommunale Stelle zwei durch Landesmittel finanzierte — so die Theorie.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU) teilte im Schulausschuss mit, dass die Stadt Baesweiler entsprechend bei tatsächlicher Förderung eine Stelle in Eigenregie schaffen will. „Wir sind uns allerdings auch bewusst, dass es schwierig werden würde, entsprechend geeignetes Personal zu bekommen.“

(-ks-)
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