Alsdorf: Höllischer Spaß mit himmlischem Musical

Alsdorf: Höllischer Spaß mit himmlischem Musical

Die Proben der rund 50 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Städtischen Jugend- und Kinderchores laufen auf Hochtouren. Schließlich feiert das Musical „Paradise of Pain” am Samstag, 16. Juni, Premiere auf der Stadthallenbühne.

Die Kostüme sind geschneidert, das Bühnenbild - ein zweigeteiltes Schiff - ist fertig und die Rollen haben den letzten Schliff erhalten. Im Werk aus der Feder von Frank Nimsgern, einer Mischung aus Pop, Klassik und Funk, wird es richtig turbulent: Himmel und Hölle, die, wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt, untrennbar miteinander verbunden sind, prallen aufeinander. Der höllische Spaß - oder besser gesagt die höllische Schufterei - auf der abgewrackten Hälfte des Schiffes ermöglicht, dass es sich die himmlischen Wesen auf der anderen Seite richtig gut gehen lassen können.

Das Ableben zweier Männer, die im Jenseits durch eine Computersimulation der Heiligen Dreifaltigkeit vertauscht werden, bringt diese Ordnung durcheinander. Liebe, Freude und Qual, himmlische und höllische Pflicht sowie menschliche Gefühle und Streitigkeiten und Zusammenhalt durchziehen das zeitlos aktuelle Stück. Regie und Choreographie liegen in den Händen von Vera Kerkhoffs. Fachmännisch unterstützt wird sie dabei von Sarah Kühne. Finanziell unterstützt wird die Produktion vom Land Nordrhein-Westfalen, der Städteregion Aachen und dem Programm „Kulturrucksack NRW”.

Seine Premiere feiert das Stück „Paradise of Pain” am Samstag, 16. Juni, 20 Uhr, in der Stadthalle. Eine weitere Aufführung gibt es dort am Sonntag, 17. Juni, um 18 Uhr. Karten sind erhältlich in der Stadthalle sowie in der Buchhandlung Thater an der Luisenstraße.

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