Würselen: Höhner rocken die Burg Wilhelmstein

Würselen : Höhner rocken die Burg Wilhelmstein

Das Konzert der Kult-Band „De Höhner“ auf der Bardenberger Freilichtbühne Burg Wilhelmstein ist seit fast zwei Jahrzehnten ein Selbstläufer. In diesem Jahr feierten die sechs Sänger aus der Domstadt Köln in Würselen sogar ein kleines Jubiläum: Bereits zum 20. Mal gastierten sie auf Einladung des Senates der Karnevalsgesellschaft „Au Ülle“ im herrlichen Freilichtrund Burg Wilhelmstein.

Und die „Au Ülle“ und die Höhner überraschten diesmal mit einem Gast: der Würselener Torben Klein, Bandleader der Kölner Band „De Räuber“, rockte gemeinsam mit Henning Krautmacher und seinen Jungs die Burg — natürlich mit dem Höhner-Oldie „Ich ben ne Räuber“. Die Fans waren schier aus dem Häuschen — die Freunde der Kölner Musik ließen Torben Klein bei seinem „Heimspiel“ nicht ohne seinen aktuellen Hit „Für die Iwigkeit“ von der Bühne, den er gemeinsam mit den Höhnern präsentierte — Wahnsinnsstimmung auf der Burg!

Das Freilichtrund war natürlich- wieder restlos ausverkauft. Hennig Krautmacher (Gesang, Akustikgitarre), Micki Schläger (Tasten, Akkordeon, Gesang, Chor), Hannes Schöner (Bass, Gesang, Chor), Wolf Simon (Schlagzeug, Percussion), Jens Streifling (Saxophone, Mandoline, Elektro- und Akustikgitarren, Ukulele, Blues-Harp, Gesang, Chor) sowie Joost Vergossen (Elektro- und Akustikgitarren) gaben bei bestem Sommerwetter sofort Vollgas. Letztgenannter Künstler Joost Vergossen feierte auf der Burg übrigens sein Debüt bei den Höhnern als Ersatz für den walisischen Musiker John Parsons.

Die Band begeisterte mit ihren unzähligen Hits und vielen neuen Songs und Balladen — vor allem aus ihrem aktuellen Album „Wir sind für die Liebe gemacht“. Da hielt es keinen Fan lange auf den Sitzen. „Das ist Wahnsinn, was hier ab geht“, zeigte sich Henning Krautmacher wieder begeistert von der einmaligen Atmosphäre auf Burg Wilhelmstein am Rande des Wurmtals. Das „Hallo Wöschele“ geht ihm mittlerweile perfekt über die Lippen, die Höhner fühlen sich wohl in ihrem „Wohnzimmer“ Burg Wilhelmstein und bei den Freunden von der KG „Au Ülle“. In „Wöschele“ spreche man ein „etwas anderes Kölsch als bei uns“, sagte er.

Dass diese Open-Air-Bühne weit über die Grenzen der Düvelstadt hinaus besonders im Köln-Bonner-Raum in der Künstlerszene einen hervorragenden Namen hat, bestätigt der Programmchef vom Team Burg Wilhelmstein, Hans Brings. Das Büro Burg Wilhelmstein bekomme immer wieder Anfragen auch von Künstlern und Bands, die normalerweise auf größeren Bühne wie die beschauliche Burg Wilhelmstein zu Gast sind.

Karten für das Konzert 2019

Mit drei Zugaben, darunter natürlich auch der Hit „Viva Colonia“ ließen die Fans ihre „Höhner“ von der Bühne. Ülle-Präsident Achim Mallmann gab bereits den Termin für das Konzert im kommende Jahr 2019 bekannt: Am Donnerstag, 11. Juli gastieren die Höhner wieder auf der Burg. Karten gibt’s ab sofort in allen Vorverkaufsstellen des Medienhauses Aachen. Aber auch in diesem Jahr haben Senat und Aktivitas der KG „Au Ülle“ mit ihrem neuen Vorsitzenden Marcel Schröder mit den Höhnern noch etwas vor: Im Rahmen einer Matineeveranstaltung am Sonntag, 2. Dezember, in der Aula des Gymnasiums Würselen verleihen die Ülle den Sonderorden „Närrischer Grenzlandschild“ an die Band aus der Domstadt.

In der Konzertpause überreichten Ülle-Senatspräsident Norbert Güldenberg und Ülle-Ehrensenator Wolfgang Eichelmann eine Spende über 500 Euro an den Vorsitzenden des Vereins „Wir in Würselen“, Dr. Bernd Wenn. Der Verein engagiert sich seit Jahren mit verschiedenen Projekten gegen Kinderarmut in Würselen.

(ro)
Mehr von Aachener Zeitung