Kerkrade: Historische Bergbau-Lok steht wieder „zu Hause“ in Kerkrade

Kerkrade: Historische Bergbau-Lok steht wieder „zu Hause“ in Kerkrade

Seit 1928 fuhr die Dampflok mit der Nummer acht auf dem Korpus in der Grube Domaniale in Kerkrade umher und half den Bergleuten bei der Arbeit. Seit vielen Jahrzehnten ist die kleine Lok nun stillgelegt und ist seit einiger Zeit im Besitz der niederländischen Eisenbahngesellschaft Zlsm. Seit ungefähr einer Woche ist die Lok wieder „zu Hause“.

Vor dem Fördermaschinenhaus des Schachtes Nulland, der zur ehemaligen domanialen Mine in Kerkrade gehört, wo bis ins Jahr 1969 Kohle gefördert wurde. Das Zechenrelikt, das von außen eher an eine imposante Burg erinnert, steht stellvertretend für das einstige Steinkohlerevier im Süden der Provinz Limburg. Restauriert und aufgehübscht wurde die historische Dampflok von der Stiftung „Koempels van de Domaniale“.

Der Gruppe Freiwilligen um den Schacht Nulland gehört auch Hens Peters, der auf dem Foto zu sehen ist, an — sie haben es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Geschichten ehemaliger Bergleute zu vermitteln, wie das Bergmannsleben damals in Kerkrade aussah.

(mec)
Mehr von Aachener Zeitung