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Stadt Herzogenrath sucht Freiwillige für den Bundesfreiwilligendienst

Zwei Stellen offen : Stadt Herzogenrath sucht Mitarbeiter für den Bundesfreiwilligendienst

Die Stadt Herzogenrath hat Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in der Offenen Kinder- und Jugendhilfe und in einer Kindertageseinrichtung zu besetzen.

Die Stadt Herzogenrath ist auf der Suche nach Menschen, die sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in städtischen Einrichtungen engagieren wollen.

Für die Bereiche „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ (Kindertreffs, Ferienspielangebote, Workshops, Spiel-, Sport- und Kreativaktionen und andere) und eine Kindertageseinrichtung (Städtische Kita Villa Kunterbunt) steht zum 1. August/1. September 2020 jeweils ein Platz im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung.

Interessenten sollten Interesse und Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, selbstständig und verantwortlich handeln können, in turbulenten Situationen den Überblick behalten und die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, auch abends und am Wochenende (Bereich Jugendtreff), mitbringen. Wer nicht genau weiß, was der BFD eigentlich ganz genau ist oder was er alles beinhaltet, werden folgend ein paar Fragen geklärt:

BFD, was ist das?

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes können sich Menschen aller Generationen in sozialen Arbeitsfeldern engagieren. Es besteht keine Altersbeschränkung wie z. B. im FSJ/FÖJ. Die einzige Bedingung ist die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht. Der BFD ermöglicht es, ein Jahr lang in einer sozialen, kulturellen und gemeinwohlorientierten Einsatzstelle praktische Erfahrungen zu sammeln, die bei der Orientierung im zukünftigen Arbeitsleben und beim Angehen neuer Herausforderungen, unterstützen. Freiwillige erhalten die Möglichkeit zur Stärkung des persönlichen Berufswunsches als auch zur Neuorientierung im bisherigen Berufsleben.

Was erwartet mich?

Anderen Menschen zu helfen, sich zu kümmern, sie zu begleiten und zu unterstützen, dies sind klassische Tätigkeiten eines Freiwilligendienstes. Teamgeist und Flexibilität, Offenheit und Neugier gegenüber anderen Kulturen und vor allem Freude am Umgang mit Menschen sind mitzubringen. Man erfährt, wie abwechslungsreich und vielfältig soziale und gemeinwohlorientierte Arbeitsbereiche sind und ob die eigenen Stärken und Neigungen diesem Berufsfeld entsprechen.

Wie lange dauert das?

In der Regel zwölf Monate, die Stellen werden meist im August/September eines Jahres angetreten. Der BFD wird in Vollzeit geleistet. Menschen über 27 Jahre können auch eine Teilzeitstelle antreten.

Welche Leistungen gehören zum BFD?

Zunächst einmal ein Taschengeld von 310 Euro im Monat. Und die Sozialversicherung: Teilnehmerinnen und Teilnehmer am BFD werden rechtlich annähernd so behandelt wie Beschäftigte oder Auszubildende, das heißt sie sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit sozial abgesichert. Sie sind in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versichert. Die abzuführenden Beiträge werden vom Träger gezahlt. Tariflicher Urlaub und Kindergeldfortzahlung sind ebenso Bestandteil.

Was habe ich davon?

In der Regel wird der BFD als Praktikum für soziale Studiengänge und Ausbildungen anerkannt. Doch auch in anderen Bereichen sind die hier erworbenen Erfahrungen und sozialen Kompetenzen oft von Vorteil und werden gerne gesehen.

Wer nun neugierig geworden ist und Interesse hat, der kann weitere Informationen bei der Abteilungsleitung der Offenen Kinder- und Jugendförderung, Cornelia Wollny, oder der Abteilungsleitung Kindertagesbetreuung, Gabriele von Wnuck, erhalten. Die Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail oder telefonisch: über Cornelia.Wollny@Herzogenrath.de, 02406/83-547; oder Gabriele.vonwnuck@herzogenrath.de, 02406/83-533.

(red)