Jahreshauptversammlung des Bergbauvereins Adolf e.V.

Bergbaudenkmal Adolf : Bergbauverein votiert für eine Umbenennung

Die Mitglieder des Vereins Bergbaudenkmal Adolf e.V. trafen sich zur Jahreshauptversammlung im Fördermaschinenhaus, Grube Adolf-Park.

Vorsitzender Franz-Josef Küppers hieß besonders den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein und mehrere Adolf-Preisträger willkommen.

Zur Eröffnung gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder, hier besonders an Josef Möres, langjähriger Vorsitzender des Knappenchor St. Barbara, Chor des Bergbaumuseum Anna,  und Hans Vorpeil (MdL), die viel für den Bergbau, für die Tradition und den Menschen getan haben.

Viele Aktivitäten

Martin Dreschers erhielt für seine 25-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und einen „Pöngel“ gefüllt mit Süßigkeiten, Seife und einem Bergmannsschnaps überreicht. Küppers sprach in seinem Rückblick über die vielen Aktivitäten des Vereins. Die Gedenkveranstaltung für die tödlich verunglückten Bergleute im Aachener Steinkohlenrevier, Realize Festival, CED Celtic Euregio Days, 25 Jahre Bergbaudenkmal Adolf, „Rettet die Rathausuhr“, Bilderausstellung „Sof“, Lampen von Jean van Loffelt sowie die Mettenschicht mit Adolfpreis an Heemkunde Verenigung Brunssum.

Einstimmige Wahl

Die Erzählabende mit Willi und Hella Claßen sind immer gut besucht. Auf dem Kinderspielplatz wurde eine Doppelschaukel befestigt und eine Kleinkinderschaukel angebracht. Revisor Dieter Knehaus berichtete über die Prüfung der Kasse und bedankte sich bei Schatzmeister Wilfried Wichura für die ordentlich geführte Kasse. Es erfolgte die einstimmige Wahl von Horst Bittner zum neuen Beisitzer. Mit seiner Wahl wurde zusätzlich bergmännischer Sachverstand und Kompetenz als ehemaliger Fahrsteiger in den Vorstand geholt.

Wichtigster Punkt für die Zukunft des Bergbaudenkmal Adolf e.V. war der Antrag des Vorstandes, dass der Verein in „Bergbaudenkmal Grube Adolf e.V.“ umbenannt werden soll. Vorsitzender Franz-Josef Küppers begründete die Umbenennung: „Mit zunehmender Präsenz unseres Vereins im Umland und vertiefenden Kontakten mit Bergbau-Traditionsvereinen in den Niederlanden und Belgien, führt die bestehende Namensgebung immer wieder zu Nachfragen bezüglich der Quelle.

Das ist darauf zurück zu führen, da es keinerlei offensichtlichen Bezug auf die ehemalige Schachtanlage Grube Adolf, gibt. Erst nach weiteren Erklärungen, kommt man dann auf die ehemalige Steinkohlenzeche und dem eigentlichen Namensgeber, Aufsichtsratsvorsitzender des EBV, Adolf Freiherr von Steffens. In allen offiziellen Publikationen und Hinweisschildern der Stadt Herzogenrath wird mit dem Freizeitangebot  „Grube Adolf Park“ geworben. Hier sollten wir gleich ziehen. Auch im Online Bereich, bei Suchmaschinen und sozialen Netzwerken sollten wir besser und gezielter wahrgenommen werden mit der Konkretisierung unseres Namens“.

Bei einer Enthaltung wurde die Satzungsänderung angenommen. Im Jahresprogramm für 2019 stehen wieder zahlreiche Aktivitäten und Aufgaben für den Verein.

(fs)
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