Klanggenuss im Klösterchen: Feines im Angebot für Augen und Ohren

Klanggenuss im Klösterchen : Feines im Angebot für Augen und Ohren

Das ist was für Ohr und Auge: Immer dann, wenn das darstellende Kulturprogramm im Soziokulturelles Zentrum Klösterchen in die Sommerpause geht, fühlt sich Herbert Kever, der sich im Kulturhaus dem Genuss des Musikhörens hingibt, dazu aufgerufen, alle seine Schätze auszupacken und sie einem erstaunten Publikum zu präsentieren.

Und das ist immer wieder fasziniert davon, welche musikalischen Klangerlebnisse einen in Zeiten größter Technik im Miniformat immer noch mit den Mitteln des Analogen einzufangen vermögen.

Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juli, jeweils 11 bis 18 Uhr, ist es wieder soweit: Die Ausstellung seiner hochaktuellen Wiedergabeschätze wird allen Fans dieser Klangerlebnisse im Kulturhaus an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath präsentiert.

Ohren, wie Augen gleichermaßen werden von den aufgebauten auch ästhetisch wundervoll anzuschauenden Geräten „überquellen“. Es ist ausschließlich eine Genuss- nicht aber eine Verkaufsausstellung. Denn hergeben würde der „Musikfiligran“ Herbert Kever keines seiner wertvollen Stücke, die natürlich allesamt ihren Preis für ihn haben, aber an den beiden Tagen lediglich zum Hören und Schauen aufgebaut sind.

In der ehemaligen Kapelle des Kulturzentrums erwartet den Musikgenießer wahrhaft Traumhaftes, was einen rasch von der Realität des Lebens weg in andere Klangräume hinein zu befördern vermag. Da alle auch in den Nebenräumen aufgebauten Anlagen angeschlossen sind, können die Besucher gerne ihre Lieblings-CDs und selbstverständlich auch Lieblings-LPs mitbringen – Klangrenaissance inklusive.

Hat man erst einmal alle seine Sinne für diese feine Art des Hörens und Musikgenusses geschärft, kann es einem wie mittlerweile tausenden von Menschen in Deutschland gehen, dass man sein monatliches Budget lieber in die Anschaffung einer Klanganlage steckt, statt sie für Musikhören nebenbei über „sprachgesteuerte Bierdosen“ und ähnliches zu verschwenden, wie die Macher des Klösterchens meinen. Der Eintritt zu diesem sommerlichen Klangerlebnis ist frei.

(red)
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