Drei neue Spielgeräte auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz in Herzogenrath

Jugendhilfeausschuss : Neue Spielgeräte für den Ferdinand-Schmetz-Platz

Der Jugendhilfeausschuss hat einstimmig die Anschaffung neuer Spielgeräte auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz beschlossen. Im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes für die Herzogenrather Innenstadt werden demnach drei neue Spielgeräte installiert.

Dabei handelt es sich um einen Hüpfstein, der Kinderlieder ertönen lässt, wenn auf ihm gesprungen wird, sowie einen Gameball, bei dem Reaktions- und Gedächtnisleistung gefragt sind. Zudem soll eine Spielsäule namens „Gamenetic“ installiert werden, die mit einem Bildschirm ausgestattet ist und Rätselaufgaben stellt. Bei der Auswahl der Geräte waren Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld des zukünftigen Standortes beteiligt.

Während die meisten Fraktionen das Aufstellen der Spielgeräte begrüßen, wurde das Thema in der Fraktion der Grünen kontrovers diskutiert, wie Walther Mathieu (Grüne) im Jugendausschuss berichtete. Dabei seien unter anderem Bedenken bezüglich möglicher Lärmbelästigung für die angrenzende Gastronomie durch die elektronischen Spielgeräte sowie bezüglich des barrierefreien Durchgangs am Ferdinand-Schmetz-Platz in Richtung Uferstraße, der nicht blockiert werden sollte, geäußert worden. Der Leiter des Jugendamtes, Oliver Krings, entgegnet: „Bei der Planung war nicht nur das Jugendamt, sondern auch das Planungsamt, das Technische Betriebsamt und der Innenstadtmanager beteiligt. All diese Fragen hat diese Gruppe bei den Überlegungen berücksichtigt.“ Zudem seien Spielgeräte abbaubar und könnten bei Bedarf versetzt werden.

Robust genug?

Hans-Günther Fischer (UBL) stellte zur Debatte, ob die Spielgeräte, die vor allem elektronisch funktionieren, robust genug sind. Außerdem forderte er die schnellstmögliche  Umsetzung bis Ende des Jahres. Zum letzteren Punkt konnte keine verbindliche Zusage gemacht werden, da laut Jugendamtsleiter Krings eine öffentliche Ausschreibung zur Umsetzung erforderlich sei und man beispielsweise auf Lieferfristen wenig Einfluss habe. Jedenfalls seien alle Spiele extra für Spielplätze konzipiert und entsprechend robust. „Im Rahmen der Digitalisierung ist es sinnvoll, diese Geräte aufzustellen.“

Die Kosten für die Anschaffung betragen 16.462 Euro und werden aus Fördermitteln des Integrierten Handlungskonzepts gestemmt.

(anne)