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Open Air im Klösterchen: Drei Bands, drei Stilrichtungen

Open Air im Klösterchen : Drei Bands, drei Stilrichtungen

Open Air im Kulturgarten „Balance“ des Klösterchens in Merkstein hat sich längst etabliert: Jetzt sind gleich drei Bands zu hören.

Von langer Hand ist es schon geplant: Das in diesem Jahr zweite große Open Air im wunderbaren Garten „Balance“ hinter dem Soziokulturellen Zentrum Klösterchen an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath wirft trotz Sonnenschein seine langen Schatten voraus. Am Samstag, 20. August, 18 bis 22 Uhr, ist es so weit: Gleich drei altbekannte Bands, kulturelle Freunde des Klösterchens, die dort schon mehrmals aufgetreten sind, haben nicht nur Freude daran, ihre Musik den vielen Fans live zu präsentieren, sondern auch dem coronagebeutelten Kulturort Klösterchen unter die Arme zu greifen.

Drei Bands – drei Stilrichtungen: So ist für jeden Musikgeschmack was dabei. Einlass auf das Festivalgelände ist ab 17 Uhr, um 18 Uhr geht zunächst die siebenköpfige Formation Pinky Up in die Vollen, die sich unmittelbar vor der Pandemie gegründet hatte und nun einen Neustart wagt. Mit ihrem unnachahmlichen Klangraum aus vor allem Soul und Funk sowie ihrer musikalischen Maxime „Hauptsache et groovt“ sind die sieben die perfekten Opener, um das Festival in Gang zu bringen.

Nach einer kurzen Umbauphase steht zum dritten Mal im Klösterchen die Popband Kissing Gourami auf der Open-Air-Bühne. Hinter dem geheimnisvollen Bandnamen verbirgt sich ein Geheimtipp in Sachen handgemachter Popmusik aus Ostbelgien. Gourami ist ein Fisch aus tropischen Breitengraden, der fürs Küssen bekannt ist. Trotz des Namens hat aber die Musik von Kissing Gourami nichts mit Hula-Girls und Südsee-Romantik zu tun: Die zweibeinigen Gouramis sind nicht nur musikalisch auf der Bühne, sondern auch sonst eher in Vorstadt-Alleen zu Hause, wo es permanent nach Barbecue duftet oder in innerstädtischen Industrievierteln, wo Kids auf Motorhauben sitzen, das Radio voll aufgedreht haben und von Kalifornien träumen. Die Texte von Kissing Gourami erzeugen Sehnsucht nach Freiraum.

Den Abschluss bilden die fast schon legendären Bluesaders, die stets den Beweis antreten, dass der Blues niemals sterben wird. Das passende Motto dazu: „The Blues ist still alive“. Wer die Bluesaders schon mal live erlebt hat, weiß, dass im Kulturgarten die Post abgehen wird. Im Repertoire der Musiker befinden sich neben unverwüstlichen Klassikern des Chicago-Blues auch mitreißende zeitgenössische Songs und eigene Kompositionen.

Sollte es regnen, ist man im Kulturgarten mit Überdachungen und Zelten vorbereitet. Legendär zuschauerfreundlich sind auch die Eintrittskosten. Im Vorverkauf fallen acht Euro an, an der Abendkasse zehn Euro. Vorverkaufsstellen sind die Buchhandlung Katterbach, Südstraße 67, Herzogenrath, die Infothek im Rathaus, Rathausplatz 1, sowie das Gebrauchtwarenkaufhaus Patchwork, Kirchrather Straße 141 in Merkstein. Vorbestellungen sind auch über den Hausmeister unter 02406/93052 – auch AB – möglich.

(red)