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Die Polizei untersucht in Herzogenrath mutmaßliche Drogenhändler

Mutmaßliche Drogenhändler : Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Die Polizei hat insgesamt 15 Wohnungen und sieben Tatverdächtige im Aachener Nordkreis durchsucht. Die Männer werden verdächtigt, in Herzogenrath mit Drogen zu handeln.

In einem bei der Staatsanwaltschaft Aachen geführten Verfahren gegen eine Tätergruppe aus dem Aachener Nordkreis hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 12. März, insgesamt 15 Wohnungen in Herzogenrath durchsucht. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt sieben Tatverdächtige (sechs mit deutscher, einer mit französischer Nationalität) im Alter zwischen 25 und 49 Jahren. Die Männer werden verdächtigt, in Herzogenrath mit Drogen, insbesondere mit Amphetaminen und Marihuana, zu handeln.

Da die Polizisten bei zwei Verdächtigen von einer erheblichen Gefahr für die Einsatzkräfte ausgingen, unterstützte ein Sondereinsatzkommando an zwei Objekten die Aachener Polizei.

Bei einem Tatverdächtigen fanden die Beamten ein Einhandmesser versteckt in seiner Kleidung, der andere hatte einen Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe in greifbarer Nähe deponiert. Außerdem beschlagnahmten die Polizisten etwa 1000 Gramm Haschischplatten, 700 Gramm Marihuana, 2000 Gramm Amphetamin, 500 Ecstasy-Pillen, gefährliche waffenähnliche Gegenstände und circa 8000 Euro Bargeld.

Die Beamten nahmen elf verdächtige Personen vorläufig fest. Drei Beschuldigte wurden am Freitag, 13. März, dem Hafttrichter des Amtsgerichtes Aachen vorgeführt, der für zwei die Untersuchungshaft anordnete. Ein Beschuldigter durfte unter Auflagen gehen. Rückfragen erbittet die Polizei an die Staatsanwaltschaft Aachen.

(red/pol)