Aktion "Kunst für Kohle" in Herzogenrath

Aktion „Kunst für Kohle“ : Kunstwerke sind in Pizzakartons verpackt

Spiegelungen, Verschleiertes, neue Blickwinkel – 23 regionale Künstlerinnen und Künstler haben zum zehnjährigen Bestehen der Aktion „Kunst für Kohle“ der Galerie Bücken zum Thema „Sichtbar – Unsichtbar“ gemeinsame Sache gemacht.

Offene Ateliers und die Ausstellung „Gemeinsam“ bieten vielfältige Kunst – und das für den kleinen Geldbeutel. „Wie in jedem Jahr werden die Arbeiten zum besonderen Subskriptionspreis von nur 50 Euro angeboten. Wir wollen hiermit für Kunstinteressierte den Anreiz schaffen, Original-Kunstwerke zu einem äußerst attraktiven Preis zu erwerben.

Die Kunstwerke sind in Pizzakartons verpackt, als Synonym für „Kunst zum Mitnehmen“, erklärt Galeristin Dagmar Bücken.

Das künstlerische Spektrum umfasst Malerei, Mischtechnik, Aquarell, bearbeitete Fotografie, figürliche Arbeiten aus geschnittenen Pappen bis hin zu kleinen plastischen Originalen.

Gezeigt werden die Ausstellungen bis zum Ende des Jahres zu den Geschäftszeiten und zusätzlich am offenen Sonntag, 17. November. Der Tag der offenen Ateliers, verbunden mit der Aktion „Kunst für Kohle“, feiert in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen.

„Besonders freut uns, dass aus diesen Aktionen eine Tradition entstanden ist, die von allen Beteiligten mit großem Einsatz und Aufwand jedes Jahr neu zum Erfolg geführt wird – diesmal sogar mit 23 Teilnehmern“, freut sich Dagmar Bücken. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeige, dass sehr viele Besucher den direkten Kontakt mit den Künstlern suchen und vielfältige Informationen mitnehmen. Zum zehnten Geburtstag der Aktion haben die Teilnehmer eine Gemeinschaftsarbeit gestaltet, die der Stadt Herzogenrath anschließend zur Präsentation im Rathaus gestiftet wird.
Die Ausstellung unter dem Titel „Gemeinsam“ zeigt Werke regionaler Künstlern, die in der Galerie vertreten sind und von Teilnehmern der Aktion „Kunst für Kohle“. Darunter sind Arbeiten, die vom lokalen Bergbau inspiriert sind, Tier- und Menschenaugen und erstmalig auch Fotografien von Galerist Walter Bücken. Er hat Bilder von spiegelnden Oberflächen zusammengetragen.
„Es macht uns große Freude und wir sehen es auch als eine dankbare Aufgabe, zusätzlich zu den bei uns vertretenen international bekannten Künstlern auch mit regionalen Künstlern zu arbeiten und als Vermittler zu den Kunden und Kunstinteressierten zu stehen“, betont Dagmar Bücken. Entstanden war die Idee in Verbindung mit der bereits verstorbenen Künstlerin Mechthild Seck und es hat sich über die Jahre ein tragendes Netzwerk gebildet.

Die Galerie Bücken ist montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr geöffnet, Mittwoch- und Samstagnachmittag geschlossen und zusätzlich am offenen Sonntag 17. November, von 11 bis 18 Uhr. Broschüren mit Informationen liegen aus. Informationen unter www.offene-ateliers-kohlscheid.de.

(krüs)