Herzogenrath: Herausforderung für Jeden: Erster „Swim and Run“ in der Region

Herzogenrath: Herausforderung für Jeden: Erster „Swim and Run“ in der Region

Wer seinen sportlichen Leistungen schon immer mal die Krone aufsetzen wollte, hat dazu am Sonntag, 16. März, an der Bergerstraße die Möglichkeit. Dann lädt der Herzogenrather Schwimmverein (HSV) im Hallenbad und am Weiher zum ersten „Swim and Run“ in unserer Region ein.

Die Idee dazu kam Mitinitiator Dirk Ortmanns beim letztjährigen Zwölf-Stunden-Schwimmen. „Ich bin leidenschaftlicher Triathlet und wollte immer mal eine Veranstaltung machen“, erzählt Ortmanns im Gespräch mit unserer Zeitung. Was lag da näher, als seine schwimmerische Heimat, den HSV, mit ins Boot zu holen?

Rühren die Werbetrommel: (v.l.) Frank Scheffner, Anja Königs, Renata Nowicka, Manfred Borgs vom Stadtsportverband und Dirk Ortmanns freuen sich auf das erste „Swim and Run“ in Herzogenrath. Foto: Markus Bienwald

Zusammen mit Frank Rauscheid und Frank Scheffner startete Ortmanns den Organisationsmarathon. „Ich hatte mir das eigentlich schon schwer und langwierig vorgestellt“, berichtet er, „aber dann war es noch schwerer.“ Da mussten Genehmigungen eingeholt werden, Sponsoren wurden gesucht und schnell gefunden. Und schließlich waren neben dem HSV, dem rührigen Stadtsportverband, der DLRG und den Zeitnehmern vom DJK Jung Siegfried noch schnell weitere Freiwillige gefunden.

„Wir freuen uns besonders über die Mitglieder der DLRG, die trotz einer eigenen Großveranstaltung am gleichen Wochenende als Profis für die Sicherheit im Wasser bereitstehen“, sagt Anja Königs vom HSV. „Eine tolle Veranstaltung“, lobt der Vorsitzende des Stadtsportverbands, Manfred Borgs, der sich nicht nur über die Kombination von Sportarten im Wasser und zu Lande freut, sondern auch die Zusammenarbeit der Beteiligten lobt.

„Wir als Stadtsportverband sind natürlich stolz darauf, dass ein Verein aus unseren Reihen eine solche Großveranstaltung selbst übernimmt“, sagt Borgs. Für Dirk Ortmanns ist aber auch das Sportliche eine ganz besondere Herausforderung. „Wir geben hier Spitzensportlern wie Dr. Astrid Ganzow oder Markus Ganser die Möglichkeit, schon früh in der Saison ein paar Zeiten als Standortbestimmung zu erzielen“, kündigt Ortmanns an.

Daneben sind natürlich alle anderen herzlich willkommen, besonders auch die Kinder, die in zwei Altersklassen zusammengefasst werden. „Und damit die Jugendlichen nicht in die Röhre schauen, haben wir noch eine Fun-Distanz im Programm“, wirbt Ortmanns. Da es davon abhängt, wie viele Meldungen pro Distanz eingehen und wie lang die Veranstaltung dauert, sowie bei welcher Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen „gedeckelt“ werden muss, ist hier eine Aussage noch schwierig.

„Unser Wunsch wären aber so um die 100 Teilnehmer“, schließt Frank Scheffner vom HSV. „Für das erste Mal wäre das schön“, ergänzt auch Dirk Ortmanns, für den es eine Genugtuung wäre, wenn nach Abschluss der Wettkämpfe seitens der Teilnehmer schon nach einer Neuauflage gefragt würde. Ob er sich dann auch selbst eine Krone aufsetzen kann, muss aber noch offen bleiben.

Zur Not hat er in diesen jecken Karnevalstagen sich bei einem Großhändler schon mit genügend Krönchen für die besten Teilnehmer in den offenen Klassen eingedeckt. „Denn wie gesagt, wir wollen Euch die Krone aufsetzen“, sagt er lachend und freut sich, mit der Herzogenrather „Swim-and-Run“-Krone auch ein besonderes Siegespräsent anzubieten.

(mabie)