Herzogenrath: Haldenkreuz: Keine Mehrheit im Rat

Herzogenrath: Haldenkreuz: Keine Mehrheit im Rat

Sie wird vorerst leer bleiben, die Bergehalde der Grube Adolf in Merkstein. Dem Vorschlag der Merksteiner ökumenischen Zusammenarbeit (MöZ), dort ein Kreuz zu installieren, ist der Rat der Stadt Herzogenrath nicht gefolgt.

Auch wenn das Votum nach Auszählung der in geheimer Wahl abgegebenen Stimmen mit 22 Pro- zu 22 Contra-Stimmen denkbar knapp ausfiel - das Projekt ist an der politischen Hürde gescheitert.

Auch ein Gegenvorschlag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen war Thema in der Sitzung. Mit dem Kreuz an sich bestünden keine Konflikte. Aber an genau dieser Stelle, so Anne Fink, wirke das christliche Symbol wenig friedensstiftend, dort vermittele es nicht zwischen den Bevölkerungsgruppen in Merkstein. Der Vorschlag der Grünen, entworfen von einem Herzogenrather Künstlerpaar, vereine Halbmond, Davidstern und Kreuz als Zeichen der drei großen monotheistischen Religionen in sich.

Nachdem der Antrag bezüglich des Projektes „Cross on top” gescheitert war, zog die Fraktion der Grünen ihren Vorschlag allerdings zurück. Auf eine Beratung und Abstimmung im Rat werde man später zurückkommen.

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