Alsdorf: Grüne hinterfragen Bodenaufbereitung

Alsdorf: Grüne hinterfragen Bodenaufbereitung

Die Grünen fühlen sich durch den Bericht der NRW Urban im Ausschuss für Stadtentwicklung bestätigt („Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”, Ausgabe vom 9. April).

Im Herbst letzten Jahres hatte es einen heftigen Streit zwischen Bürgermeister, SPD und Alsdorfs Grünen um die Altlastenfrage, aber auch in Bezug auf die Kosten im Zuge der Entwicklung des umstrittenen Schul- bzw. Kultur- und Bildungszentrums gegeben.

Fraktionsvorsitzender Horst-Dieter Heidenreich bemerkt dazu: „Aus SPD-Kreisen war der Eindruck erweckt worden, der Bereich des künftigen Bildungszentrums sei längst geprüft und Altlasten würden keine Rolle mehr spielen. Nun aber mussten im Zuge der Sanierungsarbeiten immerhin etwa 2000 Kubikmeter mit giftigem und krebserregendem PAK belastetes Bodenmaterial ausgekoffert worden. Wir sind froh, dass NRW Urban professionell das Gelände herrichten lässt, um mögliche Gefährdungen auszuschließen.”

Allerdings fragen sich die Grünen, ob der Gesamtaufwand von 450.000 Euro weitgehend auf Kosten der Allgemeinheit jetzt erfolgen musste, da es noch in den Sternen steht, ob das Kultur- und Bildungszentrum tatsächlich kommt.

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