Baesweiler: Große Vielseitigkeit bei der „Woche der Senioren“

Baesweiler : Große Vielseitigkeit bei der „Woche der Senioren“

Das Tanzvergnügen war noch gar nicht ganz abgeklungen, da gab’s etwas aufs Zwerchfell. Die Vielseitigkeit der „Woche der Senioren“ in Baesweiler bekam mit der Theateraufführung „Die Verlobungshose“ einen weiteren Farbtupfer. 50 Minuten machte der „Theaterverein 1985 Oidtweiler“ mit dem Einakter mächtig viel Dampf auf der Bühne des Pädagogischen Zentrums im Gymnasium.

Noch kurz vor Beginn der Aufführung produzierte Bürgermeister Willi Linkens den ersten Lacher. Als er feststellte: „Vor sieben Jahren haben wir in der Burg begonnen. Bis die Plätze nicht mehr ausreichten. Wenn das so weitergeht, müssen wir wohl bald die Dreifachsporthalle fürs Theater reservieren“. Gemeinsam mit mehreren hundert Besuchern und der Seniorenbeauftragten Christiane Hanek schaute sich Linkens dann die turbulente Komödie an.

Pauline Knille (Martina Hacking) ist notorisch eifersüchtig. Das trifft natürlich auch ihren Mann und Dauerwäschefabrikanten Adam Knille (Wolfgang Döring). Im Kampf um die geflickte Verlobungshose griffen zudem Knille-Tochter Hertha (Renate Printz), der Hausdiener (und Regisseur Heinz-Willi Clahsen) in der Rolle des Faktotums Anton Bolle sowie Chefchemiker Dr. Max Bender (Rüdiger Offermann) und der Weinreisende Adolar Lispler (Werner Ringens) mitten im Geschehen ein.

Durch ein heimlich geöffnetes Telegramm schaukelt sich die Angelegenheit hoch. Frau Knille glaubt, ihr Mann geht fremd. Das verstärkt sich noch, als Knille mit seinem Freund eine Messe besuchen will. Es wurde immer wilder, denn die ominöse Hose trug dann auch noch Anton Bolle, später waren dann nur noch ein buntes Tischtuch. Wer ist Freund, wer ist Liebhaber, wer kann aufklären? Am Schluss wird natürlich alles geordnet und Tochter plus Freund „kriegen“ sich. Ebenso wie sich die Knilles wieder lieb haben.

(mas)