Alsdorf: Großartige Talente auf der Bühne

Alsdorf: Großartige Talente auf der Bühne

Zum 19. Mal lud die Gustav-Heinemann-Gesamschule zur musikalischen Reise. Zum Abschiedskonzert für Schulleiter Volker Klüppel, der nach diesem Schuljahr in den Ruhestand geht, standen Premieren auf dem Programm der beliebten „Musik am Klött”.

Im ausverkauften Pädagogischen Zentrum wurden die Besucher mit Skulpturen, Collagen und Bildern empfangen, eigens von Kunstkursen unter Leitung von Hilke Buck, Michaela Mertsch, Heike Hergesell, Sigrid Lahn-Weidenhaupt und Sabine Kaussen gestaltet. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie in der heißen Phase fleißig gearbeitet wird, bis sich alles zum Highlight zusammenfügt. Ein ganz großes Dankeschön gilt allen, die mit viel Arbeit und Investition ihrer freien Zeit das Gelingen einer solchen Veranstaltung möglich machen”, sagte Klüppel.

Mit „Nothing else matters” von Metallica führte die Schulband der Jahrgänge 10 bis 13 rockig ein. Unterstützt von Udo Himmelmann am Keyboard, der das Bandprojekt seit den Anfängen betreut. Es folgte „Umbrella” von Rihann, untermalt von Tänzerinnen des 12. Jahrgangs mit bunten Schirmen.

„Das musikalische Angebot der Arbeitsgemeinschaften ist mit Saxophon, Blasinstrumenten und jetzt auch Keyboards gewachsen”, erklärte Musiklehrer Georg Kehren als Moderator. Die Gitarren-AG stellte ein Stück aus „Pirates of the Caribbean” vor, 20 kleine und große Gitarrenspieler waren auf der Bühne. Bestärkt durch Mitschüler und Musiklehrer Kehren trauten sich Jessica Adebiyi, Nora Berisha, Jil Horbach und Natascha Ronowski auf die Bühne: Ihre stimmstarke Darbietung von „Turning Table” von Adele erhielt tosenden Applaus.

Schulbands heizen ein

Auch die weiteren Schulbands überzeugten: „Breakdown” heizte mit Titeln von Bruno Mars und Milow ein, und der Klassiker „Hit the road, Jack” war für die Stimmen von Anna Lisa Joeris und Deborah Rohner von „Luna Impact” wie gemacht. Das Projekt „Rock Dandelion” mit Malte Jöris, der mit Entertainer-Qualitäten die Anmoderation übernahm, widmete Volker Klüppel den Titel „Der Graf” von den Ärzten zum Abschied.

Nach der Pause folgte beeindruckend die neue Profilklasse 5d mit Schwerpunkt Musik und Kunst. Von Udo Himmelmann am Klavier begleitet entführten die Schülerinnen und Schüler ins Jahr 1934, in dem die Comedian Harmonists mit dem Titel „Mein kleiner grüner Kaktus” Konzertsäle füllten. Unter Leitung von Sigrid Lahn-Weidenhaupt hatte die Klasse geprobt sowie Bühnenbild, Kostüme und Requisiten erstellt. Anschließend verzauberte der Schülerchor unter Leitung von Michael Mohr und Paul Schröder mit breitem Repertoire. Mit „Swing the arms” eröffnete der Unterstufenchor mit einem Kanon aus 65 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6. Dann gab es eine Premiere: Schülerin Jeanette Block, 6d, textet und komponiert Lieder. „An meiner Seite ganz nah” erfuhr durch den Schülerchor seine Welturaufführung, von frenetischem Applaus gekrönt. Für Leichtigkeit sorgte dann „Katzen brauchen furchtbar viel Musik” aus dem Film Aristocats, unterstützt durch Malte Jöris am Schlagzeug und Karin Esser am Saxophon.

„Yes we can”

Mit „Jemand wie du” vermittelte Ivana Siljic, Jg. 11, am Klavier begleitet von Paul Schroeder, eindrucksvoll die Zerrissenheit zwischen Gut und Böse in „Dr. Jekyll und Mr. Hyde”. Der Schülerchor der Mittel- und Oberstufe sorgte für eine weitere Premiere mit „Come again” aus dem 16. Jahrhundert und sang zudem „Green sleeves”und „Angel” von Robbie Williams. Zum Finale rissen Schüler und Lehrer gemeinsamen das Publikum mit „For the longest time” mit und entließen alle mit dem Song der „United Artists for Nature” für mehr Rücksicht auf die Natur: „Yes we can”.