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Eurode: Grenzenloses Kicken um den Eurode-Pokal

Eurode : Grenzenloses Kicken um den Eurode-Pokal

Furiose Premiere im Waldstadion am Fuchsberg in Herzogenrath, wo die erste Jugendfußballmeisterschaft einer europäischen Doppelstadt ausgetragen wurde.

Ziel der acht- bis zehnjährigen Kicker: der Gewinn des Eurode-Cup 2004. Die Initiative für das ungewöhnliche grenzüberschreitende Turnier war vom SuS Herzogenrath und R.K.T.S.V. Wilhelmina/Terwinselen aus Kerkrade ausgegangen.

Zahlreich waren die Zuschauer aus den Niederlanden und aus Deutschland gekommen, um das Turnier zu sehen und ihren kleinen Fußballhelden zuzujubeln. Anlass dafür gab es genug. Die Spieler legten sich mächtig ins Zeug, um am Ende als erste Sieger überhaupt den begehrten Eurode-Wanderpokal in den Händen halten zu können.

Prominenter Coach

Dieses Gefühl auskosten durften nach spannenden Partien die Fußballer des Kohlscheider BC. Sie hatten sich am besten durchs „Schweizer Turniersystem” gekickt. Bei diesem Modus - einer intelligenten Mischung aus dem Gruppensystem und dem K.o.-System - behielten die Kohlscheider Kicker die Oberhand und machten ihren Trainer Joachim Padschuda mächtig stolz: „Die haben super gespielt und auch wirklich hart trainiert.”

Auch gut gespielt, aber nicht ganz so erfolgreich wie der KBC, hatte das Team Eurode, das extra für den Cup zusammengestellt wurde. Betreut wurde das niederländisch-deutsche Team vom ehemaligen Profi der Aachener Alemannia, Stephan Lämmermann. Ob der Umstand, dass die zusammengewürfelte Truppe nur ein gemeinsames Probetraining miteinander absolvieren konnte, daran schuld war? Dustin Cousin und Tugay Cevik vom SuS Herzogenrath, die im Team Eurode spielten, waren aber trotzdem nicht unzufrieden: „Es hat Spaß gemacht und wir haben uns mit den anderen gut verstanden. Die haben versucht deutsch zu sprechen und wir haben versucht sie zu verstehen”, so Dustin.

Ein positives Fazit über den gesamten Verlauf des Doppelstadt-Turniers zog auch Ralf Klohr vom SuS Herzogenrath, der den Eurode-Cup-Wettbewerb mit organisiert hatte.

„Ein Stück mehr Leben nach Eurode gebracht”

„Es war ganz toll und es hätte nicht besser laufen können. Wir haben ganz viel positive Resonanz und schon mehrfach gehört, dass es eine Fortsetzung des Turniers geben muss.” Das Fußballturnier im Waldstadion habe „ein Stück mehr Leben nach Eurode gebracht”, so Klohr.