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Herzogenrath: „Giroda” verspricht Spaß und Unterhaltung

Herzogenrath : „Giroda” verspricht Spaß und Unterhaltung

„Die Spiele sind eröffnet!” So oder so ähnlich könnte es in Anlehnung an die Olympiade auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz in Herzogenrath lauten.

Am Freitag, 9. Juli, wird dort erstmalig die „Giroda” von Bürgermeister Gerd Zimmermann gestartet. Die Zusammenarbeit von städtischen Einrichtungen, Vereinen, Vertretern der lokalen Wirtschaft, des Landes und der Europäischen Union haben das ehrgeizige Projekt ermöglicht.

Das verspricht viel Unterhaltung. Spaß- und Spiel-Veranstaltungen stehen von Juli bis September in allen Ortsteilen Herzogenraths an. Dazu gehören fantasievolle Spiele, Talentworkshops und ein großes Abschlussfest, das Kindern und Jugendlichen viele Gelegenheiten bietet, städtische Orte und altbekannte Plätze ganz neu zu erleben. Die namensgebende Giraffe „Giroda” begleitet als Maskottchen alle Aktivitäten und steht für Zusammenhalt und Weitblick.

Stadtteile verbinden

Herzogenrath kann - nach 2001 - bereits zum zweiten Mal von der City-Offensive des Landes „Ab in die Mitte” profitieren und gehört zu den 24 diesjährigen Preisträgern in NRW. „Die Zerteilung der Stadt soll in spielerischer Form aufgegriffen werden, die speziell für Kinder und Familien nachvollziehbar ist, um so die einzelnen Stadtteile wieder in eine stärkere Verbindung zu bringen.” Frauke Schnell vom Projektmanagement „Imorde” nennt damit eine der Zielsetzungen von „Giroda”.

Als Auftakt startet der „Rodathlon”. Dieses vom Begriff „Triathlon” abgeleitete Kunstwort steht für einen spielerischen Wettbewerb in mehreren Disziplinen. Am 9. Juli und 10. Juli können alle Bürger an gut 40 Stationen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, spielen und Punkte gewinnen.

Vom 7. bis 13. August sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, die verschiedenen Aspekte ihrer Stadt innerhalb von ein- und mehrtägigen Werkstätten unter die Lupe zu nehmen.

Musik und Kunst

Finale und Höhepunkt der „Giroda”-Spiele ist das Lichterfest „Giroda Nocturna” am 11. September. In zauberhaftem Ambiente eines „Candlelight-Dinners” in der Stadtmitte werden bei Musik, Kunst und kulinarischen Genüssen die Ergebnisse der Werkstätten öffentlich vorgestellt.