Herzogenrath: Gespräche sollen Patt vermeiden

Herzogenrath: Gespräche sollen Patt vermeiden

Zum „Spiegel des Stadtrats” hatte die neuaufgelegte schwarz-grüne Kooperation die Größe der Fachausschüsse machen wollen.

Gestützt auf eine Auskunft aus dem Innenministerium, die an alle Kommunen verschickt worden war, der Bürgermeister dürfe in dieser Angelegenheit mitstimmen - und zuversichtlich, dass dieser dies auch tun würde. Bekanntlich ist die CDU-Grünen-Kooperation mit 22 Sitzen genauso „stark” wie die Opposition, das Votum des Ratsvorsitzenden in vielen Fällen Zünglein an der Waage.

Aber eben nicht in allen. „Wir waren über das Schreiben irritiert”, berichtet Erster Beigeordneter Detlef Zähringer auf Anfrage dieser Zeitung. „Denn wir hatten eine andere Interpretation.” Die sich als richtig herausstellte: Der Bürgermeister ist zwar Vorsitzender des Rates, hätte in punkto Sitzverteilung in Ausschüssen aber nicht mitstimmen dürfen. So bleiben die Ausschussgrößen wie sie waren. Der Dialog zwischen den Parteien soll nun drohende Patt-Situationen vermeiden helfen.

Die neuen Ausschussvorsitzenden: Rechnungsprüfung Robert Savelsberg (SPD), Bau- und Verkehr Andreas Jaroniak (CDU), Bildung, Sport und Kultur Bruno Barth (SPD), Arbeit und Soziales Peter Joerißen (SPD), Umwelt und Planung Dieter Gronowski (CDU), Wahlprüfung Folker Moschel (Grüne) und Wirtschaft Reimund Billmann (CDU).

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