Würselen: Gelungenes Schützenfest mit Kaiser Willi Reim

Würselen: Gelungenes Schützenfest mit Kaiser Willi Reim

Ein gelungenes Schützenfest mit anschließender „Krönung“ des Kaisers Willi Reim feierte die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1804 Weiden. Dabei wurde im Wettbewerb auch ein neuer Prinz und ein neuer Schützenkönig ermittelt.

Fünf Jugendliche ermittelten ihren neuen Prinzen. Mit dem 71. Schuss führte Sven Kroppenberg die Entscheidung zu seinen Gunsten herbei. Bei den Schülern traf Tamara Jüttemann ins Schwarze und löste damit genauso wie Sven Kroppenberg die Fahrkarte zu den Diözesanwettkämpfen.

Zum Ball hieß Brudermeister Kroppenberg St. Antonius Niederbardenberg mit Bezirkskönig Udo Schütter, St. Hubertus Morsbach mit Königin Gabriele Schmidt, die Bezirks-Schülerprinzessin Anja Pietschmann, die Salmanus-Bogenschützen mit Ehrenkönig Manfred Bendig, St. Hubertus Scherberg und St. Apollonia Eilendorf mit Kaiser Günter Kirsch, aber auch das Vorweidener Jungenspiel mit Spielspitze und das Komitee Würselener Karneval mit dem designierten Dreigestirn willkommen.

Im Gottesdienst wurde Willi Reim zum Kaiser „gekrönt“. Dazu erbat Pfarrer Karl-Josef Pütz den Segen Gottes für den Würdenträger, außerdem segnete er die von der Bruderschaft gestiftete goldene Kette, die Brudermeister Kroppenberg ihm umhängte. Den Höhepunkt des Festtages bildete der Königsvogelschuss, der pünktlich um 19 Uhr mit den obligaten Ehrenschüssen „eingeläutet“ wurde. Abgefeuert wurden sie von Bürgermeister Arno Nelles und dessen „Vize“ Hans-Josef Bülles sowie vom Volkskönig Julian Gehlich und Ehrenkönig Peter Reim. 19 Schützen rückten in den ersten beiden Runden dem Vogel zu Leibe.

Dann trennte sich die Spreu vom Weizen: Zehn auf den König ambitionierte Schützen — darunter vier weiblichen Geschlechtes — setzten den Wettstreit zügig fort. Sie stellten ihre Treffsicherheit derart unter Beweis, dass die Spannung unter und rund um den Schießstand schnell anwuchs. Beim 114. Schuss blieb nur noch ein Span auf der Stange „stehen“, eine neue Herausforderung für die eifrigen Wettkämpfer!

Mit dem ersten Glockenschlag 20 Uhr ließ sich Egon Donath die sich ihm bietende Chance nicht entgegen. Beim 121. Schuss gab der Vogel endgültig seinen Geist auf.

(ehg)