Gelungener Jahresauftakt der Naturfreunde Merkstein

Mit Musik und Satire ins neue Jahr : Gelungener Jahresauftakt der Naturfreunde Merkstein

Mehr als 60 Personen konnten die Naturfreunde (NF) Herzogenrath-Merkstein bei ihrem Neujahrsempfang im NF-Haus begrüßen, unter ihnen der stellv. Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein und einige Stadtratsmitglieder.

Eingestimmt wurden die Gäste durch die Musikgruppe der NF, die auch zwischen den Redebeiträgen immer wieder die Anwesenden unterhielt.

In seiner Neujahrsansprache rief der Vorsitzende der NF, Bruno Barth, die NF dazu auf, „das Positive nach vorne zu bringen, zu zeigen, was wir NF leisten können, Zeichen zu setzen und bestenfalls andere mitzureißen!“ Zwei Aktivitäten stellte er dabei für 2019 in den Vordergrund: Den „Runden Tisch“: „Für Artenvielfalt. Gegen das Insektensterben“, den die NF in Fortsetzung des letzten Jahres zusammen mit den anderen in Herzogenrath tätigen Umwelt- und Naturschutzorganisationen wieder organisieren werden.

Und das Projekt „WasserWeg Wurm“, bei dem auf einem ca. 6km langen Rundweg mit Start und Ziel an der Baalsbrugger Mühle mit Hinweistafeln über interessante Dinge am Wegesrand und in der Nähe des Wegs informiert werden soll.

In der „Satirischen Jahresvorausschau 2019“, vorgetragen von Kordula Semmler und Bruno Barth, wurde es dann bissig. Hier wurden lokale gesellschaftspolitische Themen so aufgegriffen, dass das Lachen manchmal im Halse stecken blieb.

Die Stadtverwaltung, die alle Maßnahmen im Bereich der Umwelt in die „Endloswarteschleife“ schiebt; ein „Aktivseminar: Gute Gewalt“, in der „Alemannia-Hooligans und „Baumhocker“ aus dem Hambacher-Forst“ als Trainer lehren, wie man die Scheu zum Einsetzen von Gewalt überwindet oder die Einstellung eines „Belästigungsbeauftragten“ bei der Stadt, der vorab prüft, ob ein Antrag oder eine Anfrage mit einer „Belästigungsgebühr“ oder gar mit Strafpunkten belegt werden soll: so einige der Themen.