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Baesweiler: Gebühren in Baesweiler bleiben stabil

Baesweiler : Gebühren in Baesweiler bleiben stabil

Gute Neuigkeiten für alle Baesweiler Bürger gibt es aus dem Haupt- und Finanzausschuss zu vermelden: Die städtischen Gebühren bleiben im kommenden Jahr stabil.

So errechneten die Zahlenakrobaten der Stadtverwaltung mit spitzem Bleistift, dass ab dem 1. Januar 2005 die Abfallgebühren sogar leicht sinken werden. Weil die Müllverbrennungskosten konstant bleiben und die Stadt gesetzlich verpflichtet ist, Geld aus der Gebührenausgleichsrücklage zu entnehmen, kostet die Jahresgrundgebühr für eine graue 80-Liter-Tonne künftig 142,44 Euro statt bisher 145,56 Euro. Die Jahresgrundgebühr für eine Abfallgemeinschaft sinkt von 134,16 auf 131,40 Euro, die Gebühr für das Leeren der grauen 80-Liter-Tonne von 4,64 auf 4,33 Euro. Alle übrigen Abfallbeseitigungsgebühren bleiben unverändert.

Wermutstropfen

Stabil bleiben im nächsten Jahr auch die Straßenreinigungs- sowie die Bestattungs- und Grabstellengebühren. Ein kalkulatorischer Wermutstropfen bleibt allerdings: Die Kanalbenutzungsgebühren steigen. Schuld daran, so Bürgermeister Willi Linkens, sind die hohen Energiekosten sowie Planungen für die notwendige Erweiterung der Settericher Kläranlage, die ab 2005 für rund acht Millionen Euro ausgebaut wird.

Der Haupt- und Finanzausschuss setzte die neue Kanalgebühr auf 2,07 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser (bislang: 1,98 Euro) für Grundstücke, für die Kanalanschlussbeiträge gezahlt wurden, fest. Eigentümer von Grundstücken, für die keine Anschlussbeiträge bezahlt wurden, zahlen ab Januar 2,13 Euro (2,04 Euro) je Kubikmeter. Die Gebühr pro Quadratmeter angeschlossener Grundstücksfläche beträgt nach bisher 78 Cent künftig 80 Cent.