Alsdorf: Funkengarde: Den närrischen Jumbo verliehen

Alsdorf: Funkengarde: Den närrischen Jumbo verliehen

Viele Besucher zog es zur Gala-Kostümsitzung der KG Funkengarde Alsdorf in die Stadthalle. „Wir freuen uns über unser treues Publikum und danken dafür”, strahlte denn auch Heinz-Helmut Vondenhoff, der im Hintergrund mit Karl-Heinz Heller Regie führt.

Dank seiner beruflichen Verbindungen weilten auch Abordnungen des bekannten Mainzer Karnevalsclubs Kastel sowie des Frankfurter Flughafens unter den Besuchern. Schon beim Einzug unter den Klängen der „Millenium Trompets” aus Mariadorf zeigte sich auf der Bühne das prächtige Bild der Funkengarde.

Durch das Programm führte Präsident Wolfgang Vondenhoff, der sich in der Moderation mit Max Jeandrée abwechselte.

Das Festkomitee Alsdorfer Karneval verlieh an diesem Abend seine höchste Auszeichnung, den närrischen Jumbo, an Sabine Sankul. Sie ist seit 1980 Mitglied der Funkengarde, war bis 1997 als Tanzmariechen aktiv und ist heute Betreuerin der Jugendgarde.

Prinz springt ein

Im Programm unterstrich die Funkengarde ihre Leistungsstärke mit den eigenen Mariechen, Showtanzgruppen und einem Tanzpaar. Die Bambini unter der Trainerin Karin Carduck sorgten dabei für einen verheißungsvollen Auftakt.

Die Birkesdorfer Buure Band heizte den Besuchern mächtig ein. Für eine sehenswerte Leistung sorgte dann die Jugendgarde, bevor Feuerwehrmann Kresse aus Köln loslegte.

Ein besonderer Höhepunkt war der Empfang des am Vortag proklamierten Alsdorfer Prinzenpaares, Jürgen V. und Prinzessin Gisela. Zu Ehren des neuen Prinzenpaares tanzte Funkenmariechen Janine Schiffers.

Auch bei Schlagersängerin Roberta als singende Mafiosa ging das Publikum mit, bevor sich das Tanzpaar Jenny Jung und Thomas May seinen Applaus abholte.

Zwei neue Ehrensenatoren wurden mit Helmut Förster und Marcus Conrads ernannt. Endlich gab es dann wieder ein Heimspiel für Jürgen B. Hausmann, dem wie immer viel Beifall galt, besonders im Duett mit Alleinunterhalter Wilfried Richter.

Mit Tanz und Gesang überzeugte das Thorrer Schnauzer-Ballett aus Köln, das nicht um viele Zugaben herumkam. Eine Augenweide war auch der Auftritt der Showtanzgruppe, vom Publikum mit viel Beifall bedacht.

Für den krönenden Abschluss sollte die bekannte Gruppe „Die Rabaue” sorgen. Pech: Sie war in einen Unfall auf der Autobahn verwickelt und konnte nicht auftreten. In dieser Situation zeigte sich Prinz Jürgen V. als echter Profi.

Er betrat mit seiner Prinzessin Gisela nebst Hofstaat erneut die Bühne und füllte die Lücke wenigstens zum Teil mit seinen Liedern aus, was ihm viel Beifall einbrachte.

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