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Herzogenrath: Für Hundedreck gibts verstärkt Knöllchen

Herzogenrath : Für Hundedreck gibts verstärkt Knöllchen

Angepasst ist nun die ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (OBVO) in Herzogenrath an das neue Hundegesetz für das Land NRW und die neue Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung gemäß der 32. Bundesimmissionsschutzverordnung (BimSchV).

Bürgermeister Gerd Zimmermann nutzte eine Anfrage von CDU-Fraktionschef Reimund Billmann bezüglich der Kontrollen in Sachen Hundedreck zu einer wichtigen Klarstellung: Hundesteuer dient nicht dazu, Hundekot von den Straßen zu entfernen, auch wenn dies manche Hundebesitzer glauben.

Im Gegenteil. Zimmermann: „Wir haben den Präsenzdienst verstärkt, es werden Knöllchen geschrieben.”

Acht Stellen hat die Stadt für Mitarbeiter in blauen Uniformen mit Stadtwappen am Arm. Neben den Verstößen gegen das OBVO wachen sie über die Preisangabeverordnung im Einzelhandel sowie den ruhenden Verkehr. Zudem gehen sie mit niederländischen Kollegen auf Streife.

Beigeordneter Christoph von den Driesch: „Der Präsenzdienst ist jederzeit Ansprechpartner für die Bürger!”

Und welche Strafe steht auf einen Hundehaufen, der nicht gemäß Verordnung unverzüglich von Herrchen entfernt wird? Von den Driesch: „Das muss in jedem Einzelfall geprüft werden.”

Als Empfehlung für das Ermessen des Präsenzdienstlers dient der Verwarnungs- und Bußgeldkatalog.

In der OBVO ist genau geregelt, was ordnungsgemäßes Verhalten ist, vom Betreten von Eisflächen über Wenden von Traktoren auf dem Acker bis zur Wahrung der Mittagsruhe. Zur Erinnerung sei Paragraph 15 genannt: Die Verpflichtung zum Anbringen einer Hausnummer, gut lesbar und von der Straße aus erkennbar.