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Baesweiler: Fünf Stützpfeiler im Karneval

Baesweiler : Fünf Stützpfeiler im Karneval

Den ersten Orden trug Willi Katzenberger am Festabend selbst. Das hatte Symbolkraft im Pädagogischen Zentrum Baesweilers. Zum Jubiläum - 4 mal 11 Jahre Renngemeinschaft de Schörjer - stand (natürlich) auch der Mitgründer Katzenberger besonders im Rampenlicht.

„Er ist die Seele unserer Gemeinschaft”, stellte Moderator und Rennleiter Heinz Classen im Verlauf des Abends heraus. Classen, Vorsitzender Manfred Mahr und sein Stellvertreter Stefan Latten hatten sich fünf besonders verdiente Mitstreiter auf die Bühne des PZ geholt, um deren vielfältige Verdienste zu würdigen.

Auf Platz eins musste Willi Katzenberger stehen. Der Ehrenvorsitzende der RG hielt immer wieder die Tradition hoch. „Er verkörpert die Schörjer in ganzem Maße”, unterstrich Classen in seiner Laudatio.

Vor vielen Ehrengästen wurde auch Dieter Hummes eine Ehrenurkunde verliehen. Auch er war lange Jahre Vorsitzender und Geschäftsführer. „Dieter hat sich vor allem in den Zeiten als Stützpfeiler bewährt, als es uns und dem Karneval als solches nicht gut ging”, gab Heinz Classen dem in Baesweiler sehr bekannten Hummes mit.

Die „Mutter der Millionen (Cent)”, Kassiererin Marianne Schmidt gehörte ebenfalls zum Kreis der Ausgezeichneten. „Sie ist die längste Zeit von allen aktiv”, betonte Classen und stellte auch ihr Engagement heraus, „immer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen”.

Portion Humor

Vor allem die mit einer gehörigen Portion Humor gewürzten Reden von Herbert Geller sorgten im Stadtgebiet immer wieder dafür, dass „wir stets einen hohen Bekanntheitsgrad hatten”, bedankte sich Heinz Classen beim früheren Moderator und Schörjer-Mitgründer Geller. „Herbert hat sich zum ersten Werbeträger für unsere Renngemeinschaft entwickelt”, bekam auch er eine Plakette und die Urkunde.

Der dritte Mann aus der Abteilung „Gründer” erschien in Gestalt von Walter Radzwill, ebenfalls hoch dekoriert. Viele Gastgesellschaften aus dem Stadtgebiet und darüber hinaus gaben sich zum Gratulieren die Klinke in die Hand.

Mit einem erfrischenden Tanz der „Mini-Schörjer” war der Nachwuchs der Eisbrecher des Abends. Viel Applaus für den „Pippi-Langstrumpf-Tanz” ernteten Kathrin Juran, Michael Schmitt, Pia Dehos, Mandy Schmitt und Vanessa Hansjosten. Recht peppig ging es auch zu später Stunde noch zu, als die Schörjer ihre Paradedisziplin vorführten. Die „Playbackers” brachten den Saal mit ihrer Parodie auf die „Blues Brothers” („Everybody”) und der Christlichen Vereinigung Junger Männer (YMCA, Village People) zum Kochen.

Mit einer Überraschung wartete die Renngemeinschaft auch noch auf: Sie präsentierte eine CD, die 500mal hergestellt wurde. Zur Melodie „Dat Wasser va Kölle” texteten die Jecken „De Schörjer va Bosswiller”. Der Tonträger ist demnächst für vier Euro bei allen Mitgliedern erhältlich.