Herzogenrath: Freiwilliger Katastrophenschutz gefragter denn je

Herzogenrath: Freiwilliger Katastrophenschutz gefragter denn je

Im Notfall sind Sachkenntnis und Schnelligkeit gefragt: Schon die Kleinsten wissen beim Technischen Hilfswerk (THW), worauf es ankommt. Aus nächster Nähe erlebten die Besucher des THW-Sommerfestes auch einige Vorführungen der jüngsten THWler. Jugendsprecher Marc Dobbelstein und andere Jugendliche zeigten, wie die Rettung von zwei Verletzten aus einem Tunnel möglichst schnell gelingt.

Das THW Herzogenrath hatte aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Ortsverbands Jung und Alt zu einem großen Sommerfest auf dem Gelände am Wasserturm eingeladen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der freiwillige Katastrophenschutz aktueller denn je ist. Gerade deshalb sei es wichtig, auch in ruhigen Zeiten der Öffentlichkeit einen besseren Einblick in die Arbeit des THW zu geben, freuten sich die Verantwortlichen über viele Besucher. Natürlich kam auch das Vergnügen nicht zu kurz: Viel Spaß bereitete es den Kindern und Jugendlichen, eine Brücke zu bauen, ganz ohne Hammer und Nägel. Ferngesteuerte THW-Lkw lenkte der Nachwuchs durch einen kniffligen Hindernisparcours. In der Bastelecke bauten andere derweil ein eigenes Floß.

Der Abend stand dann unter dem Motto „Raus aus dem Alltag — Rein in die Party!“ Der Erlös und alle Spenden während des Tages kommen der THW-Helfervereinigung Herzogenrath zugute. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen dem Bund und den Helfern und kann flexibler benötigtes Material beschaffen, das über den Bund nicht möglich ist. Sie erleichtert somit individuell den Helfern die Arbeit im Ernstfall. Ganz besonders unterstützt die Helfervereinigung Herzogenrath die örtliche Jugendarbeit im THW.

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