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Würselen: Frau an Spitze des Rathauses

Würselen : Frau an Spitze des Rathauses

Die UWG Würselen hat für die Kommunalwahl am 26. September eine Bürgermeisterkandidatin nominiert: Brigitte Sogalla-Krug.

Die UWG zeigt sich überzeugt, dass sie von den Mitbewerbern der anderen Parteien „für das Amt die besten beruflichen Voraussetzungen mitbringt”.

Die 1942 Geborene besuchte die Schule in Baesweiler und legte am Gymnasium in Alsdorf ihr Abitur ab. Ihr weiterer Weg führte über die Universitäten Köln und München nach Münster.

Mit den Studienschwerpunkten Steuern, Buchprüfung und Zivilrecht erreichte sie den Abschluss als Diplom-Kauffrau. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie als Betriebsprüferin in einer Wuppertaler Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Insbesondere der Einsatz bei aktienrechtlichen Pflichtprüfungen formte ihre ökonomische Kompetenz. Es folgte eine Tätigkeit bei der Steuerfahndung.

Im Würselener Rathaus will sie zum Schuldenabbau und „zur Gesundung der desolaten Haushaltslage beitragen”, so ihr vorrangiges Ziel.

Aufgabenbeschränkung auf das für eine Stadt notwendige Maß hoheitlicher Aufgaben unter der Vorgabe der Kostenersparnis sei für sie wie für die UWG ein Weg dorthin.

Nach einer beruflichen Unterbrechung für Mutterschaft und die Erziehung zweier Kinder wählte sie einen neuen Einstieg und ist jetzt als Studienrätin am Berufskolleg in Aachen tätig.

Als Lehrkraft für Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaft und Rechnungswesen fühle sie sich mit der Jugend der Zukunft des Landes verpflichtet.

In ihrer Antrittsrede wies sie besonders darauf hin, dass neben der Ökonomie die wichtigste Aufgabe in der Erziehung und Bildung sowie der Ausbildung der Jugend zu sehen sei.

Die Stadt müsse dazu beitragen, dass in gefestigten sozialen Verhältnissen und gesunden Familien die Jugend wieder eine annehmbare Zukunftsperspektive finde.

Die Bewerberin um das Bürgermeisteramt sei in der Kommunalpolitik nicht unerfahren und habe damit gute Voraussetzungen, „die verfahrene Situation in Würselen von Grund auf in eine andere Richtung zu lenken”, unterstreicht die UWG.

Sie sei sicher, mit Brigitte Sogalla-Krug als Spitzenkandidatin „eine echte Alternative zu den übrigen Parteien aufzubieten”, und hoffe auf eine starke Akzeptanz bei den Bürgern.