Alsdorf: Flüchtlinge ziehen aus, der Sport zieht wieder ein

Alsdorf: Flüchtlinge ziehen aus, der Sport zieht wieder ein

Die Erstaufnahme für Flüchtlinge am Heidweg, die Turnhalle des Berufskollegs der Städteregion in Alsdorf, steht leer — und soll es auch bleiben. Alle Turnhallen der Städteregion sollen ihrer eigentlichen Nutzung zugeführt werden.

Das Amtshilfeersuchen der Bezirksregierung läuft zum 30. April aus. Der Mieter, die Stadt Alsdorf, wird die Halle an die Städteregion zurückgeben, der Schulträger renoviert, stellt der Stadt eine Rechnung aus, und diese hofft, die Kosten über die Investitionen von Land und Bund für die Flüchtlingshilfe decken zu können. „Wir gehen davon aus, dass die Halle zum Beginn der Sommerferien freigegeben werden kann“, sagte Beigeordneter Ralf Kahlen auf Anfrage. Nach größeren Renovierungen sehe es nicht aus.

Für dauerhaft Zugewiesene prüfe die Stadt mehrere Immobilien auf ihre Tauglichkeit als Flüchtlingsunterkunft. Darunter auch das alte Gebäude des Berufskollegs an der Ringstraße, das zwar noch nicht alle Auflagen (Brandschutz/Fluchtwege) erfülle, aber in der näheren Auswahl sei.

(vm)
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