Filmwerkstatt der Jugendkunstschule „Aber Hallo“

Jugendkunstschule „Aber Hallo“ : Mobile Filmwerkstatt geht in Baesweiler an den Start

Volker Waldeck, Filmschaffender, Jugendpfleger Ralph Pauli und Alexander Müller-Hermes sind vom Projekt überzeugt und bewerben es mit Herzblut. Die „Mobile Filmwerkstatt“ nimmt ihren Betrieb auf. Sie ist ein „Kind“ der Jugendkunstschule „Aber Hallo“ aus Alsdorf – sie unterhält eine Dependance in Baesweiler – und wird nun auch dort aktiv.

Die Idee, die dahinter steckt, nennt Produktionsleiter Volker Waldeck: „Filmen lernen, drehen, schneiden und veröffentlichen“ bringt es der mit abgeschlossenem Studium der Filmproduktion ausgestattete Künstler auf eine Kurzformel. Dahinter steckt natürlich noch viel, viel mehr.

Alexander Müller-Hermes, Leiter der Jugendkunstschule eklärt: „Diese mobile Einrichtung ist neu und soll beispielsweise Jugendlichen, die mit dem Mountainbike unterwegs sind dazu animieren, Eindrücke filmisch aufzunehmen und zu verarbeiten.“ Oder Konzerte sollen im Bild wiedergegeben – „den Ideen sind keine Grenzen gesetzt“.

Volker Waldeck: „Die Themen sollen aus der Welt der Jugendlichen heraus geschaffen werden“. Dazu reisen Waldeck und Müller-Hermes auch die Plätze ab, an denen sich Jugendliche besonders gerne treffen. Um dort die möglichen neuen Klienten für die Arbeit mit der Kamera zu begeistern.

Ralph Pauli vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Städteregion Aachen ist ebenfalls begeistert: „Hier wird sehr viel Geld in die Hand genommen, womit dieses Projekt entsprechend gefördert wird. Zudem soll es als langfristige Maßnahme aufgebaut werden.“ Die Mittel werden vom Landschaftsverband Rheinland getragen.

Ein weiteres Vorhaben dabei: Unter fachlicher Anleitung sollen Jugendliche qualifiziert werden, Filme eigenständig zu erstellen. Es soll Wissen in praktischer Form vermittelt werden, von der Idee bis zur Umsetzung. Volker Waldeck: „Dabei wird den Jugendlichen praxisnah Teilhabe ermöglicht und der aktuellen Jugendkultur Raum gegeben, sich zu präsentieren.“ Raum hat die Jugendkunstschule von der Stadt Baesweiler im Bergfoyer gestellt bekommen. In erster Linie wird aber mobil gearbeitet.

Ralph Pauli: „Wir gehen auch eine Kooperation mit den örtlichen Bildungsträgern wie Realschule und Gymnasium ein“. Das Equipment ist übrigens auf neuestem technischem Stand. Einsetzbar sind aber auch die eigenen Medien der Zielgruppe. Volker Waldeck: „So kann der eine oder andere auch sein Handy einsetzen und damit filmen“, um dann die Nachbereitung gemeinsam mit den Profis vorzunehmen“. Weitere Information sind erhältlich auf der Homepage www.baesweilerjugend.de.

(mali)