Feuerwehr Herzogenrath zeigt Einsatzspektrum bei Jahresabschlussübung

Feuerwehrübung in Herzogenrath : Feuer, Unfall, Gefahrenabwehr – alles an einem Tag

Die Herzogenrather Feuerwehr zeigt ihr volles Einsatzspektrum bei der Jahresabschlussübung auf dem Firmengelände von Aixtron in Kohlscheid.

Ihr breites Einsatzspektrum präsentierte die Feuerwehr Herzogenrath bei ihrer diesjährigen Jahresabschlussübung in Kohlscheid. Die Firma Aixtron hatte dafür ihr Firmengelände an der Dornkaulstraße zur Verfügung gestellt. Den zahlreichen Zuschauern, unter ihnen Kreisbrandmeister Thomas Sprank und Vertreter aus Rat und Verwaltung, wurden etliche Einsatzlagen aus den Bereichen Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und Gefahrenabwehr bei einem Unfall mit Gefahrstoffen demonstriert.

Ausgearbeitet und vorbereitet hatte die Übung Carsten Schütte, der sich im Vorfeld mit einem kleinen Mitarbeiterteam ein „Drehbuch“ für die Übung hatte einfallen lassen. Damit die Übungsszenarien realistischer wirken, unterstützte der Malteser-Hilfsdienst. Dieser übernahm während der Übung den Rettungsdienstteil und stattete mit seiner Verletztenschminkgruppe die Darsteller mit real aussehenden Verletzungsmustern aus. So konnten fast 100 Einsatzkräfte der Feuerwache, der Löschzüge Merkstein, Herzogenrath und Kohlscheid zeigen, was zu ihrem Einsatzalltag gehört.

Wehrleiter Achim Schwark zeigte sich sehr angetan vom Können seiner Einsatzkräfte, auch wenn hier und da Schwachstellen erkannt worden seien. Diese gelte es nun zukünftig gemeinsam abzustellen. Er dankte im Anschluss an die Übung allen Mitwirkenden für ihren Einsatz an diesem Nachmittag. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Verantwortlichen von Aixtron für die Erlaubnis, das Firmenareal nutzen zu dürfen und die sehr gute Zusammenarbeit nicht nur in den letzten Wochen der Übungsvorbereitung – das sei keine Selbstverständlichkeit. Sein Dank galt aber auch der Betriebsfeuerwehr der Firma Robertz und der Versorgungseinheit der Feuerwehr Herzogenrath, die sich mit dem Abrollbehälter „Versorgung“ bestens um das leibliche Wohl der Übungsteilnehmer gekümmert haben.

Ein Autounfall wurde bei der Übung ebenfalls nachgestellt, um ein entsprechendes Szenario adäquat trainieren zu können. Foto: Wolfgang Sevenich
(fs)
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