Würselen: Feuer im Sägewerk: 100.000 Euro Schaden

Würselen: Feuer im Sägewerk: 100.000 Euro Schaden

Ein Feuer in einer Halle des Sägewerks Eigelshoven an der Hauptstraße in Broichweiden richtete am Mittwochmorgen einen Schaden von über 100000 Euro an.

Dabei wurde auch eine wertvolle Zuschneidemaschine ein Raub der Flammen. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Brandermittler der Aachener Polizei und ein Sachverständiger haben die Untersuchungen nach der Ursache für das Feuer aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen scheint Brandstiftung nicht ausgeschlossen zu sein. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Steuerstand der Zuschneidemaschine in der Halle in voller Ausdehnung. Auch das Dach hatte bereits Feuer gefangen.

Durch schnelle Löscharbeiten, wobei mehrere Rohre im Innenbereich eingesetzt wurden, konnte ein Übergreifen auf den restlichen Hallenkomplex verhindert werden, informierte Ralf Jüsgens, Einsatzleiter und Vize-Chef der Würselener Feuerwehr. Vorsorglich wurde die Dachhaut mit dem Wenderohr der Drehleiter gekühlt.

Während das Feuer schnell unter Kontrolle war, gestaltete sich das Ablöschen der Brandnester als zeitintensiv. Beim Aufspüren der Nester leistete die Wärmebildkamera der Herzogenrather Feuerwehr gute Dienste.

Die Wasserversorgung wurde von der Hauptstraße (B264) auf das Gelände des Sägewerks gelegt. Die Bundesstraße musste daher kurzzeitig komplett gesperrt werden, danach konnte eine Fahrspur für den Berufsverkehr freigegeben werden. Auf der Broichweidener Ortsdurchfahrt bildeten sich lange Staus.

Gefrorenes Löschwasser wurde von Mitarbeitern der Kommunalen Dienste Würselen (KDW) mit Salz abgestreut. Insgesamt waren 61 Feuerwehrleute aller drei Würselener Löschzüge - Broichweiden, Mitte und Bardenberg - und der Feuerwache mit 13 Fahrzeugen im Einsatz. Bis 9 Uhr stellte der Löschzug Broichweiden eine Brandwache.

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