Würselen: Familiäre Stimmung im Alten Bahnhof

Würselen: Familiäre Stimmung im Alten Bahnhof

Sie ist längst ein fester Termin: Schon zum zwölften Mal stieg die Würselener Bluesnacht, dieses Jahr allerdings zum ersten Mal im Alten Bahnhof. Dass sich die Bluesnacht als Kulturgröße in der Region etabliert hat, bestätigte die große Nachfrage.

Vor ausverkauftem Saal machte die Gastband „Soul Drops“ aus Düren den Auftakt. Sängerin Susan Lentzen, Gitarrist Tobias Bünning, Bassist Ricardo Arregui und Schlagzeuger Utku Karay spielten Blues-Klassiker aus den 50ern und 60ern sowie wunderbare Soulklänge. Die Stimmung im Alten Bahnhof war hervorragend, fast familiär: Es wurde mitgesungen, geklatscht und getanzt.

Nach einer knappen Stunde mitreißender Musik kamen die „Bluesaders“ aus dem Aachener Grenzland auf die Bühne. Diese Band, bestehend aus Kurt Berresheim (Schlagzeug), Walter Jenniches (Piano), Andreas Kiesow (Bass), Georg „Ge“ Houfer (Gitarre, Gesang) und Rob Griffith (Gitarre), organisiert diese Veranstaltung seit Anbeginn — aus Liebe zum Blues. „Blues geht ins Herz und ist sehr emotional. Das kommt beim Publikum an“, schwärmte denn auch Walter Jenniches. „Blues geht ins Ohr, am Kopf vorbei und direkt in den Bauch“, ergänzte Bassist Andreas Kiesow.

Genau das kam beim Publikum an: unter dem Bandmotto „The Blues Is Still Alive“ präsentierten die „Bluesaders“ ihr aktuelles Programm aus Blues-Klassikern, Neuinterpretationen und eigenen Kompositionen. Besonderes Highlight war Überraschungsgast Hugo Clemens von den „Hookers“, der einige Stücke mit dem „Bluesaders“ sang.

Kooperationspartner der Bluesnacht war der Verein „Gemeinsam leben gemeinsam lernen — Integration Behinderter und Nichtbehinderter“.

(ce)
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