Würselen: Fahnenschwenker trotzen dem Wind

Würselen: Fahnenschwenker trotzen dem Wind

Vor allem die Maibräute waren dankbar für jeden Sonnenstrahl. Nur gelegentlich kam die Sonne heraus, als die sechs Spiele zum Fahnenschwenken vor der Kulisse des Domes am Sonntagmorgen aufmarschierten. Hauptsache: Es blieb trocken.

Die Scherberger Maibräute mit ihren grün-gelben Schirmen wollten keineswegs das Wetter bang machen. Zügiger als in anderen Jahren nahm das farbenprächtige Spektakel seinen Lauf.

Nicht nur die Maipaare und Pritschenkinder präsentierten sich im feinsten Outfit, sondern auch die Fahnenschwenker. Wie aus dem Ei gepellt setzten sie sich - trotz bisweilen böigen Windes - mit ihren bunten Tüchern prächtig in Szene.

Erstaunlich war, wie viel Nachwuchs die einzelnen Spiele in die Fahnenschlacht werfen konnten. Die jungen Fahnenschwenker ernteten mehr als einmal einen kräftigen Sonderapplaus. Alle Achtung!

Die Zelte gut besucht

Das Morsbacher-Siedler Königsspiel war als erstes zur Stelle. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Würselener Jungenspiele (AWJ), Hans Maassen, sagte: „Die Zelte waren an beiden Tagen gut besucht.Es wurde ohne jegliche Vorfälle schön gefeiert, Alt und Jung gemeinsam.”

Gut eingeschlagen war in „Morsbach” die erste Nacht der DJs. Bürgermeister Arno Nelles und der AWJ-Vorsitzende machten mit den Spielspitzen aus den Randquartieren ihre Aufwartung in den Zelten in Alt-Würselen. Maassen: „Wir hatten einen gemeinsamen großen Auftritt!”

Ihre Aufwartung auf den Zelten machten mit „Wöschle wuer net mie so schönn, wenn et Spell ens net mie jing” (Friedel Schwartz) in der Regie von Dieter van Horn die „Wöschelter Prinzen”.

Im Zelt an der Bardenberger Straße überraschten sie ihr „Ensemble”-Mitglied Hans Bücken, den das Morsbachefürob seiner langjährige Verdienste zum Ehrenpritschenmeister gekürt hatte. Spielfreudig zogen die „Wheels” auf „Bissen” alle ihre Register.