Herzogenrath: Fachkonferenz „Islamische Bestattung“ am 11. Juni

Herzogenrath: Fachkonferenz „Islamische Bestattung“ am 11. Juni

Tod und Sterben sind Teil des Lebens. Die Bestattung von Toten und die Bewältigung von Trauer sind in allen Kulturen und Gesellschaften von besonderer Bedeutung.

Das Kommunale Integrationszentrum Städteregion Aachen veranstaltet daher in Kooperation mit dem Integrationsrat und der Stadt Herzogenrath eine Fachkonferenz unter dem Titel „Islamische Bestattung — Wahlheimat und Muttererde“. Sie findet am 11. Juni in der Merksteiner Emir-Sultan-Moschee statt. Alle Interessierten sind eingeladen.

In der Städteregion Aachen leben Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Religionen friedlich zusammen. Die Mehrheit der Zuwanderer ist muslimischen Glaubens. Wie die meisten religiösen Bestattungsrituale, folgt auch die islamische Bestattung jahrhundertealten Ritualen. Dabei sind nicht nur die Handlungen, die an den Verstorbenen vorgenommen werden, sondern auch die Zeitpunkte klar definiert.

Muslimische Beisetzungen werden in der Städteregion immer häufiger gewünscht, weil Muslime in Wohnortnähe bei ihren Familien nach ihren Glaubensvorstellungen bestattet werden möchten.

Die Fachkonferenz greift die aktuelle Diskussion auf und möchte einen Überblick über bereits bestehende Möglichkeiten und Regelungen zu islamischen Bestattungen geben und zu der Frage informieren, wie und wo Muslime bestattet werden möchten.

Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen werden diskutieren und ihre Erfahrungen austauschen, um eine gemeinsame Vorgehensweise für die Städteregion zu entwickeln. Unter anderem nehmen der Dialogsprecher des Koordinierungsrates der Muslime, Bekir Alboga, und der Geschäftsführer des Landesintegrationsrates NRW, Engin Sakal teil.

Die kostenlose Infoveranstaltung richtet sich an alle Interessierten am Mittwoch, 11. Juni, 15 bis 19 Uhr, in Emir-Sultan-Moschee, Am Boscheler Berg 16. Anmeldung nicht erforderlich.