Würselen: „Everest“ wird im Open-Air-Kino gezeigt

Würselen: „Everest“ wird im Open-Air-Kino gezeigt

Die Freilichtbühne der Burg Wilhelmstein, An Wilhelmstein, wird am Donnerstag, 4. August, wieder zum Open-Air-Kino. Ab 21.30 Uhr wird der Film „Everest“ gezeigt. Vor Beginn des Films wird der Würselener Bergsteiger Paul Thelen seine eigenen Eindrücke als Mitglied einer internationalen Everest-Expedition den Zuschauern vorstellen.

Zu zahlreichen spektakulären Bildern dieser Expedition wird er die außergewöhnlichen Herausforderungen eines Everest-Aufstiegs erläutern.

Zum Film, unter der Regie von Baltasar Kormákur: „Der Everest ist ohne Zweifel der gefährlichste Ort auf der Erde“, sagt der erfahrene Bergsteiger Rob Hall (Jason Clarke) seiner Gruppe von Amateuren, die bei seiner Firma für 65 000 Dollar eine Tour zum Gipfel gebucht haben. Trotzdem wollen sie alle das Abenteuer auf sich nehmen und unter der Führung von Hall und seinem Team von Kollegen und Sherpas auf den höchsten Berg der Welt klettern. Zu den Kunden gehören der Mediziner Beck Weathers (Josh Brolin) aus Texas, der Postangestellte Doug Hansen (John Hawkes), die japanische Fed-Ex-Mitarbeiterin Yasuko Namba (Naoko Mori) und der Reporter Jon Krakauer (Michael Kelly), der über die Expedition berichten will.

Nach eingehender Vorbereitung beginnt am 10. Mai 1996 der Aufstieg zum Gipfel. Um Staus auf der Route zu vermeiden, tut sich Halls Gruppe mit der des Kollegen Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) zusammen. Den Everest in die Knie zu zwingen gilt für viele Menschen als Traum, können sich doch nur die wenigsten zu jenen zählen, die diese ultimative Herausforderung bewältigen konnten. Ein Sturm zieht auf, und Schneemassen drohen die Bergsteiger zu verschütten.

Der Film basiert auf dem wahren Unglück, das sich im Mai 1996 zugetragen hat. Damals wurden mehr als 30 Bergsteiger von dem plötzlich aufziehenden Unwetter überrascht. Acht von ihnen starben dabei — fünf auf der Süd-, drei auf der Nordseite. Obgleich das Besteigen des Mount Everest generell als lebensgefährlich einzustufen ist und der höchste Berg der Erde immer wieder Opfer forderte, ging doch dieses Unglück um die Welt und schließlich auch in die Geschichte ein. Denn besonders bemerkenswert an den tragischen Unfällen war, dass erfahrene und für kommerzielle Expeditionen tätige Bergsteiger dabei waren.

Zur Bekanntheit des Unglücks trugen auch die veröffentlichten Bücher der Bergsteiger bei, die das Unglück miterlebten. Besonders Jon Krakauer, Matt Dickinson und Anatoli Bukrejew gelten als wichtige Zeitzeugen zur Dokumentation der Ereignisse. „In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest“ von Jon Krakauer diente Regisseur Baltasar Kormákur ebenso wie Interviews mit den Beteiligten als wichtige Grundlage für den Film. Tickets gibt es im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, und beim Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen, Friedrich-Wilhelm-Platz 2, in Aachen.

Mehr von Aachener Zeitung