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Alsdorf: „Es wird einmal ein Wunder geschehn”

Alsdorf : „Es wird einmal ein Wunder geschehn”

„Das gibts nur einmal”, glücklicherweise aber mehrfach hintereinander. Denn die quirlige Revue des Grenzlandtheaters dieses Namens lässt noch eine Zusatzvorstellung in der Stadthalle zu. Am Mittwoch, 4. Februar, soll das Stück um 20 Uhr dort zum vorläufig letzten Mal über die Bühne gehen.

Schnell ausverkauft waren die beiden gesetzten Termine der Alsdorfer Kulturgemeinde am 2. und 3. Februar für diese Schlager-Revue aus der Ufa-Zeit von Ulf Dietrich. Sie ist schon jetzt ein Riesenerfolg des Grenzlandtheaters.

Grund genug für die Kulturgemeinde, sich um eine Zusatzvorstellung zu bemühen, denn die Kartennachfrage aus der ganzen Region ist ungebrochen. Die Schauspieler haben ihre Gastspielreihe eigens um einen Tag verlängert.

Von Leander bis Rökk

Das Stück: Die „Universum Film-Aktiengesellschaft” hat mit ihren Musikfilm-Produktionen unvergessliche Evergreens geschaffen - Musiktitel, die berühmter wurden als die Filme, denen sie entsprangen. Der Tonfilm war das Medium der Kinos, und der Volksempfänger wiederholte die Schlager von Zarah Leander bis Marika Rökk, von Heinz Rühmann bis Hans Albers.

Hinter den Kulissen dieses neuen Mediums Rundfunk spielt die Geschichte um drei Schwestern, die als Gesangstrio vor dem Mikrofon zwar gemeinsam arbeiten, aber privat sehr verschiedene Wege gehen. Wege, die nicht nur die Musik einer ganzen Epoche, sondern ein Stück Zeitgeschehen bespiegeln.

„Ein Freund, ein guter Freund”

„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn” - je aussichtsloser die Lebenssituation, desto hoffnungsvoller die Musik. „Wir machen Musik”, „Davon geht die Welt nicht unter”, oder „Ein Freund, ein guter Freund”, Durchhalteschlager nicht nur für die Nation, sondern auch für die Liebe.

Karten gibt es für 16 Euro - auf allen Plätzen - im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der „Nachrichten”, Telefon 02404/20092.