Alsdorf: Es mangelt dem DRK an Nachwuchs

Alsdorf: Es mangelt dem DRK an Nachwuchs

Aus den Berichten der Bereitschaften ging hervor, dass der DRK-Ortsverein Alsdorf derzeit finanziell und materiell gut aufgestellt ist, nur mangelt es an Nachwuchs in allen Altersgruppen. Dies zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung, die vom Vorsitzenden Alfred Sonders in der DRK-Unterkunft neben dem alten Rathaus Hoengen eröffnet wurde.

Hierbei waren auch Vertreter der Feuerwehr und des DLRG anwesend. Das Team der Bereitschaftsleitung mit Uwe Hansen, Michel Engels und Carsten Herzog-Schubert hat in Folge einer Klausurtagung mit allen Leitungs- und Führungskräften ihre Aufgabenfelder und Zuständigkeiten neu festgelegt.

Das Team ist stolz auf die im letzten Jahr geleisteten 2200 ehrenamtlichen Stunden. Schwerpunkt wird in diesem Jahr die Personalgewinnung sein. Die Bereitschaftsleitung lädt daher alle interessierten neuen Helfer ein, an ihren Dienstabenden, die jeweils jeden zweiten und vierten Freitag im Monat zwischen 18.30 und 20 Uhr in der DRK-Unterkunft, Aachener Straße 3, stattfinden, teilzunehmen. Beim DRK kann jeder ab sechs Jahre im Jugendrotkreuz und ab 16 Jahre in der Bereitschaft mitmachen.

Ausbildung und Qualifikation wird durch das DRK angepasst nach Bedarf und Wunsch. Wichtig ist, wie sich die neuen Helfer ehrenamtlich einbringen wollen. Das kann man aber nur in einem persönlichen Gespräch erfahren. Hier steht die Bereitschaftsleitung für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Folgende Betätigungsfelder gibt es : Verpflegungs-, Betreuungs- und Sanitätsdienst; Blutspenden; Kleiderladen, Generationenwerkstatt oder Jugendrotkreuz. „Es gibt viel zu tun. Wir freuen uns auf Sie“, so Sonders und Bereitschaftsleiter Uwe Hansen.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung nahmen Sonders und Bereitschaftsleiter Uwe Hansen zunächst die Dienstzeitehrungen vor.

Für fünf Jahre: Monika Schaaf und Bernd Haake; 15 Jahre: Frank Salbach und Carsten Herzog-Schubert; 40 Jahre: Franz Plymackers. Lambertine Schaaf und Bernd Haake erhielten von der Blutspendebeauftragten des DRK-KV der Städteregion, Ellen Hansen, die Verdienstnadel des DRK-Blutspendedienst West für die Hilfe und Unterstützung bei der Versorgung der Patienten der Blutspende.

Aus den Händen von Ellen Hansen erhielt Brigitte Hinkelmann stellvertretend für alle Helfer des im letzten Jahr gegründeten „Deutschen Roter Kleiderladen“ in Alsdorf für die Beteiligung am Projekt „Förderpreis Helfende Hand“ für herausragende Leistung in der Nachwuchsarbeit und ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz eine Teilnahmeurkunde vom Bundesministerium des Inneren.

Abschließend wurde noch darauf hingewiesen, dass es beim Jugendrotkreuz in der Führung einen Wechsel gegeben hat. Michel Engels trat zurück. Nachfolgerin ist Bianca Armbruster mit ihren Stellvertreterinnen Julia Skok und Jasmin Gilleßen. Man triff sich jeden Freitag in der DRK-Unterkunft, Aachener Straße 3, in der Zeit von 17.30 bis 18.30 Uhr.

(rp)
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