Würselen: Erstmals nur noch Gutscheine für Würselener Geschäfte

Würselen: Erstmals nur noch Gutscheine für Würselener Geschäfte

Erneut möchte die Würselener Tafel hilfsbedürftigen Kindern bei der Beschaffung ihrer Unterrichtsmaterialien für das neue Schuljahr unter die Arme greifen.

Mit ins Boot holen konnte sie wie 2008 schon den Verein „Wir in Würselen”, der wiederum Geld für den Kauf von Warengutscheinen zur Verfügung stellen wird.

Die Aktion wird in 2009 - so die stellvertretender Vorsitzende der Tafel, Barbara Fritz-Lenzen - etwas anders ablaufen als im vergangenen Jahr.

Erhalten doch erstmalig Hartz-IV-Empfänger für jedes schulpflichtige Kind am 1. August 2009 zur Beschaffung von Unterrichtsmaterialien 100 Euro vom Staat. „Wir wollen eine zusätzliche finanzielle Hilfe dort anbieten, wo Not am Mann ist,” führt Fritz-Lenzen aus.

Sie denkt dabei an die Erst- und Fünfklässler, die auf einer weiterführenden Schule Boden unter den Füßen bekommen müssen und deshalb, was Materialien anbetrifft, nicht zurückstehen sollen.

„In diesen Jahrgängen fallen die meisten Kosten an.” Es gibt keine Sachspenden mehr. Nur noch Gutscheine, die in Würselener Geschäften eingelöst werden können.

Um in dieser Weise helfen zu können, ist die Tafel auf die Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Ein Spendenkonto wurde unter dem Kennwort „Schulanfang” bei der VR Bank (BLZ: 39162980) eingerichtet: 118115015.

Bedürftige Familien können sich dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr bei der Würselener Tafel an der Klosterstraße 106 melden.

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