Baesweiler: Erich-Klausener-Straße: Anlieger drängen auf preiswerte Sanierung

Baesweiler : Erich-Klausener-Straße: Anlieger drängen auf preiswerte Sanierung

Die Stadt Baesweiler beharrt nicht mehr auf den umfassenden Ausbau der Erich-Klausener-Straße. In vier Bürgerinformationsveranstaltungen, die sich durch die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort erklären, haben Vertreter der Verwaltung den Anliegern freigestellt, ob sie eine andere, preiswertere Variante wählen.

Wie Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, sei auch die bloße Sanierung möglich, was zu erheblich niedrigeren Kommunalabgaben der Anlieger führen würde. Die Verwaltung habe die Betroffenen gebeten, sich innerhalb von 14 Tagen hierzu zu äußern.

Die Dezernentin sprach von der Option, dass die Stadt ihrerseits eine weitere, gegenüber der ursprünglichen Planung abgespeckte Variante in die Diskussion einbringt. Letztlich habe aber die Politik das letzte Wort. Geplant sei, dass sich der Bauausschuss in seiner März-Sitzung mit dem Thema befasst.

„Wir haben mit den Bürgern ausgiebig und sachlich über die mit einem Abweichen vom ursprünglichen Ausbauplan verbundenen Vor- und Nachteile ausgiebig gesprochen“, sagte Tomczak-Pestel. Bislang sollten in der Straße durchgängig Gehwege mit „eingestreuten“ Baumscheiben angelegt werden.

Nun würde im billigsten Fall nur noch die Teerdecke erneuert, wenn der Kanal in allen Teilen saniert ist. Dieses Provisorium würde laut Technischer Dezernentin aber nur rund zehn Jahre halten können. Eine umfassendere Sanierung der Straße würde also nur aufgeschoben werden. Außerdem würde jetzt die Chance vertan, die Straße auch im Sinne der Anlieger attraktiver zu gestalten.

Die Angabe einer Anliegerin gegenüber unserer Zeitung, dass sich in einem Teilabschnitt mit der einfachen Lösung der Beitrag nach Kommunalabgabengesetz von 23 Euro pro Quadratmeter auf dann nur noch knapp drei Euro verringern würde, konnte die Technische Dezernentin Tomczak-Pestel nicht bestätigen.