Würselen: Entwarnung nach Bombendrohung im Würselener Rathaus

Würselen: Entwarnung nach Bombendrohung im Würselener Rathaus

Wegen einer Bombendrohung ist das Rathaus am Morlaixplatz am Dienstagmittag rund eineinhalb Stunden lang nach Sprengstoff durchsucht worden.

Die Spürhunde der Polizei wurden jedoch nicht fündig, gegen 13.30 Uhr konnten die zuvor frühzeitig in die Mittagspause geschickten Verwaltungsmitarbeiter wieder in ihre Amtsstuben zurückkehren.

Im Zeitungskasten hatte am Dienstag gegen 9 Uhr ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung ein mehrseitiges Schreiben mit einer Bombendrohung gefunden. In dem Brief wurde die Übergabe von 500.000 Euro bis 12 Uhr gefordert, wie Bürgermeister Arno Nelles auf Anfrage sagte. Ansonsten sollten laut Erpresser mehrere Bomben hochgehen. Selbstverständlich sei sofort die Polizei eingeschaltet worden. Nelles: „Ich will auf Nummer sicher gehen.” Vorsorglich hatte der Bürgermeister das Würselener Rathaus für den Publikumsverkehr gesperrt.

Zudem wurde das Verwaltungsgebäude, das mitten in der Innenstadt am Morlaixplatz liegt, vom Verwaltungspersonal geräumt. Betroffen waren rund 150 Mitarbeiter. Die Polizei setzte drei Hundeführer nebst auf Sprengstoff spezialisierte Spürnasen ein, um das Verwaltungsgebäude zu durchsuchen. Hintergründe der Bombendrohung sind derzeit noch unklar, wie Polizeisprecherin Sandra Schmitz betont.

Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, um den Erpresser zu ermitteln.