Würselen: Eine neue Hülle für das Karnevalshaus

Würselen: Eine neue Hülle für das Karnevalshaus

„Nach der Session ist vor der Session”, lautet der Leitspruch für (fast) alle Vollblutkarnevalisten. Für Reiner Spiertz und das Team, das sich mit viel Idealismus und Einsatz um das Haus des Grenzlandkarnevals in Würselen kümmert, gilt das umso mehr.

Derzeit wird das ehemalige Schulgebäude gleich neben der Kirche St. Balbina unter anderem mit Mitteln des Landschaftsverbands Rheinland, aber auch mit viel Eigenleistung renoviert und behindertengerecht hergerichtet.

53.000 Euro bewilligte der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung den Ehrenamtlern des Verbands der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG). Damit wird nun das komplette Treppenhaus saniert, der Eingangsbereich erhält eine Rampe, so dass ein barrierefreier Zugang zumindest zum Ausstellungsraum im Erdgeschoss möglich ist.

Hauptkostenpunkt ist die Sanierung der Außenfassade. Die Hülle des dreigeschossigen Hauses erhält eine neue fünf Zentimeter dicke Dämmung, zudem wird die Fassade komplett gestrichen.

Vermutlich im September wird das Gerüst aufgebaut. Gestrichen wird das Gebäude übrigens im gleichen Beigeton wie die gegenüberliegenden Wohnhäuser. „Wir möchten, dass dieser Platz wieder wie ein Ensemble gesehen wird”, sagt VKAG-Präsident Spiertz.

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