Herzogenrath: „EinDrücke” mit spannenden Motiven

Herzogenrath: „EinDrücke” mit spannenden Motiven

„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen”, so beschrieb es schon Johann Wolfgang von Goethe. Und dieses Zitat benutzte auch Bürgermeister Christoph von den Driesch. Er leitete damit die Ausstellung „EinDrücke” der Künstlerinnen Angela Mainz und Alexandra Reichenberg ein.

Sie ist bis Freitag, 2. Oktober, im Foyer des Rathauses zu sehen. Es ist keine herkömmliche Kunstausstellung, alle Bilder sind in Monotypie gefertigt worden. Monotypie ist ein Verfahren aus dem 17. Jahrhundert. Statt auf Papier oder Leinwand wird auf Glas oder Metallplatten gemalt. Solange die Farbe noch nass ist, wird mittels Presse oder Handabreibung das Motiv auf das Papier gedruckt. Angela Mainz: „Der Zufall spielt eine große Rolle, es entstehen immer wieder interessante Motive.”

Die beiden Künstlerinnen, die aktiv im Soziokulturellen Zentrum Klösterchen, das soziokulturelle Zentrum in Herzogenrath, sind, hatten sich für diese Ausstellung zwei Wochen lang täglich getroffen und gearbeitet. „Dabei haben wir nie abgesprochen, was die andere machen soll, irgendwie ergänzen sich unsere Bilder auch so ganz hervorragend”, sagt Alexandra Reichenberg.

Die beiden Künstlerinnen präsentierten in der Adventszeit 2008 bereits eine Lichterillumination im „Klösterchen”. Für das nächste Jahr haben sie viele Ideen - von Papierfiguren bis hin zur Kooperation von Tanz und Malerei. Mainz: „Die Ideen kommen beim Arbeiten. Die einzige Quelle der Inspiration ist für uns die Kunst an sich.”