Würselen: Ein wichtiger und wertvoller Schatz im Seniorenhaus

Würselen: Ein wichtiger und wertvoller Schatz im Seniorenhaus

Die ehrenamtliche Mitarbeit hat als besonderes Zeichen der Mitmenschlichkeit einen hohen Stellenwert in den Seniorenhäusern der Cellitinnen zur heiligen Maria. Für das Wohlergehen ihrer Bewohner ist sie zudem unverzichtbar. Um diese Arbeit zu würdigen, feierte des Haus Serafine, Helleter Feldchen 51, in seiner Aula sein schon traditionelles Dankeschönfest.

Herzlich begrüßte die Koordinatorin, Sozialpädagogin Erika Grävenstein-Thevis, neben den erschienenen Bewohnern eine stattliche Anzahl von Ehrenamtlern, die mittlerweile auf 29 angewachsen ist und nicht nur aus „Weiden“ stammt. „Sie alle schenken unseren Bewohnern ihre Zeit und Kraft. Sie erfreuen unsere Bewohner durch Gespräche, Bingo-Nachmittage und Spaziergänge, aber auch durch ihr Da-Sein.“

Weiter gab sie zu bedenken, „dass ein liebliches Wort und ein freundliches Lächeln für die Bewohner so viel bedeuten und den ganzen Tag verschönern kann“. Und: „Als Ehrenamtliche sind Sie ein wichtiger und wertvoller Schatz in unserem Seniorenhaus!“

Vize-Bürgermeister Hans-Josef Bülles sprach den Ehrenamtlern auch seinen persönlichen Dank aus. Ihr Engagement sei für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Es sei anerkennens- und nachahmenswert, appellierte Bülles an die Bürger.

Die stellvertretende Leiterin von Haus Serafine, Silwia Zysk, nahm die Ehrung der Ehrenamtler vor, indem sie diese auch persönlich vorstellte. Anschließend nahmen sie die obligaten Urkunden und die zugedachten Präsente aus den Händen der Vize-Leiterin und der Koordinatorin entgegen. Das in der Hoffnung, dass sie dem Haus auch weiterhin die Treue halten werden.

Die aktiven Helfer seien in verschiedenen Bereichen im Einsatz: im sozial-kulturellen Bereich, in der Hauswirtschaft und Haustechnik sowie am Empfang. Die Aufgaben entsprächen ihrer Persönlichkeit. Jeder bestimme selbst, was er und wie er sich einbringen möchte. Und wie oft er Zeit für die Senioren fände, umriss Erika Grävenstein-Thevis das „Beschäftigungsfeld“.

Einen spirituellen Impuls gab Schwester Felicitas im Namen der Cellitinnen der Gemeinschaft mit auf den Weg, indem sie den deutschsprachigen Lyriker Paul Celan mit den Worten „Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind!“ zitierte. Mit beschwingten Melodien umrahmt wurde das „Dankeschön“ von Musikus Friedrich Götz auf der Hammondorgel.

(ehg)
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