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Alsdorf: Ein tückisches Gefäß

Alsdorf : Ein tückisches Gefäß

„Der zerbrochene Krug”, eine Komödie Heinrich von Kleists, ist der Klassiker unter den Komödien. Am 8. und 9. November, 20 Uhr, ist die Inszenierung des Grenzlandtheaters Aachen im Theater-Abo der Kulturgemeinde Alsdorf in der Stadthalle zu sehen.

Dorfrichter Adam, so die Geschichte, hat ein Auge auf Eve geworfen, die Tochter der Witwe Marthe Rull. Um sie gefügig zu machen, verspricht er ihr ein Attest, das ihren Verlobten, den Bauernsohn Ruprecht Tümpel, vom Militärdienst in den Kolonien befreien soll. Am Abend lässt Eve Adam in ihre Kammer ein, wo er angeblich das Attest ausfertigen will. Beobachtet von Ruprecht erstürmt dieser Eves Kammer und schlägt Adam, den er im Dunkeln jedoch nicht erkannt hat, die Türklinke über den Schädel.

Adam kann fliehen, zerbricht dabei aber einen Krug und verliert seine Perücke. Am nächsten Morgen erscheint Marthe mit ihrer schweigsamen Tochter vor dem Dorfrichter und beschuldigt Ruprecht, ihren Krug zerbrochen zu haben. Richter Adam, kahlköpfig und mit verbundenen Verletzungen, versucht nun, seine eigene Tat vor den Anwesenden zu vertuschen. Zu allem Unglück hat sich auch noch Gerichtsrat Walter zur Inspektion angesagt.

Das Ensemble

Es spielen, Ernst Wilhelm Lenik, Volker Niederfahrenhorst, Harald Pilar von Pilchau, Ingeborg Meyer, Stephanie von Borcke, Eugen May, Guido Fischer, Annette Heimerzheim, Kim Langner, Syliva Krott/Kerstin Keßeler.

Karten für die Aufführungen (für Montag nur noch Restposten) kosten im Vorverkauf 10 Euro plus Gebühren, auch in den Geschäftsstellen der „Nachrichten”. Abendkasse 14 Euro. Hotline Telefon 02405/94102.