Alsdorf: Ein Tag voller Arbeit für Afrika

Alsdorf: Ein Tag voller Arbeit für Afrika

Dass während der Fußballweltmeisterschaft alle Welt auf Südafrika schaut, beschert auch dem Projekt „Tag für Afrika” größere Aufmerksamkeit.Die Aktion, die vor acht Jahren aus dem Lauf „Go for Ruanda” in Rheinland-Pfalz entstanden ist, will Bildungsprojekte in Afrika fördern.

Bei der vom Verein „Aktion Tagwerk” initiierte Kampagne, die seit vier Jahren auf Bundesebene und in NRW bereits zum siebten Mal stattfindet, arbeiten Schülerinnen und Schüler einen Tag lang und spenden anschließend ihren Lohn.

So haben es auch Julia Peters (18) aus Würselen und Anne Lothmann (14) aus Alsdorf getan. Sie stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung und unterstützten das Bundestagsmitglied Helmut Brandt (CDU) in dessen Alsdorfer Wahlkreisbüro.

Kontaktpflege

Dort haben sie den Tagesablauf mit Terminkoordination, Kontaktpflege und Bürgerfragen kennengelernt. Höhepunkt war die Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Politik trifft Hartz IV” im Gebrauchtwarenkaufhaus Patchwork in Merkstein. Dort hieß es: beobachten, aufmerksam zuhören und am Ende über das Gesagte und den Auftritt zu reflektieren.

Den Stundenlohn von zehn Euro hatte Helmut Brandt ein wenig aufgestockt, so dass nun 100 Euro an das Projekt fließen. Rund 1,3 Millionen Euro kamen insgesamt am Aktionstag zusammen. Für Julia Peters und Anne Lothmann war er in jedem Fall eine besondere Erfahrung.

„Ich habe noch nie im Bereich der Politik gearbeitet”, sagt Julia Peters, die die elfte Jahrgangsstufe des Heilig-Geist-Gymnasiums in Würselen besucht. Auch bei der Anne Lothmann war das nicht anders.

Ihr Bruder hatte sie auf das Angebot des Bundestagsabgeordneten aufmerksam gemacht. Auch Helmut Brandt war angetan von der Hilfsaktion. „Im nächsten Jahr mache ich sicher wieder mit.”

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