Alsdorf: „Ein Jahr voller Glücksmomente“ zeigt Begegnungen zwischen Jung und Alt

Alsdorf: „Ein Jahr voller Glücksmomente“ zeigt Begegnungen zwischen Jung und Alt

Die Ausstellung „Ein Jahr voller Glücksmomente“ ist noch bis Freitag, 23. Juni, im Foyer des Rathauses (obere Etage) während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Sie zeigt einen kleinen Ausschnitt der Begegnungen zwischen Jung und Alt, die Kinder des Familienzentrums Kita Pestalozzistraße gemeinsam mit Bewohnern des Seniorenheims Haus Stephanie an der Eschweiler Straße im Rahmen der Projektes „Generationsbrücke Deutschland“ erlebt haben.

Seit September 2013 verbindet die beiden Einrichtungen diese Kooperation, die eine bewusstere Beziehung zwischen den Generationen fördert. Die Generationenbücke ermöglicht immer ein Jahr lang Begegnungen, regelmäßiges Miteinander und Glücksmomente über Altersgrenzen hinweg zwischen Kindergartenkind und Seniorenheim-Bewohner-Partner.Die präsentierten Bilder mit kleinen Texten in der Ausstellung rücken die monatlichen Begegnungen im Seniorenheim und einige spezielle Angebote außerhalb der Einrichtungen ins Blickfeld.

Willkommene Unterbrechung

Brigitte Dieckmann, stellvertretende Leiterin der Kita und Leiterin des Projektes „Generationsbrücke“ in Alsdorf, ließ die Umsetzung der vergangenen Jahre vor Ort Revue passieren. Die am Projekt beteiligten Kinder würden von der Lebenserfahrung der Senioren profitieren und gespannt den Erzählungen aus der früheren Zeit lauschen. Die Senioren würden durch die Kinder eine willkommene Unterbrechung und Abwechslung im Alltag erleben. Einige Worte zur Entstehung und Entwicklung dieses bundesweiten Projekt sprach Horst Krumbach, Gründer der „Generationsbrücke Deutschland“. Zudem wies er darauf hin, dass der demografische Wandel eines der häufigsten Probleme sei, „vor dem wir in Deutschland stehen“. Einen kleinen Einblick in die Praxis boten Kinder und Senioren, die gemeinsam musizierten. Unter anderem sagen sie das Lied „Große und Kleine sind füreinander da, ... Gesunde und Kranke sind füreinander da, ... Jung und Alt sind füreinander da, ...“.

Bürgermeister Alfred Sonders freute sich über die zahlreichen Gäste im Rathaus, „die sich in irgendeiner Weise mit der Generationsbrücke verbunden fühlen“.

Dank für Unterstützung

Er dankte Brigitte Dieckmann, die mit Unterstützung einiger Kollegen aus der Kita und dem Altenpflegeheim die pädagogische Arbeit geleistet haben. Es sei schön, dass die Generationsbrücke Kinder und Senioren in einer Gesellschaft, in der die Zeit so knapp geworden sei, zusammengeführt habe. Dass sie Jung und Alt die Möglichkeit biete, Zeit für- und miteinander zu haben, dass sie voreinander und miteinander lernen könnten. Anschließend schnitt er gemeinsam mit der sechsjährigen Safa Jaballa und der 86-jährigen Maria Brandt den Generationenkuchen an.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Vernissage hatten die Gäste noch bei einem kleinen Imbiss und Getränken die Möglichkeit, sich in lockeren Gesprächen miteinander zu unterhalten und auszutauschen.

(dag)