Baesweiler: Durch Oidtweiler zieht ein Zug mit tierisch guter Laune

Baesweiler: Durch Oidtweiler zieht ein Zug mit tierisch guter Laune

Die schaffen das! Wer mochte da noch zweifeln? Oidtweilers Jecke ließen sich von Sturmwarnungen nicht verrückt machen und zogen einfach los. 13 Einheiten an Wagen, Fußgruppen und Musikern schickte Zugleiter Uwe Springmann am frischen und frühen Montagmorgen auf die närrische Hatz.

Auffallend groß die Jugendabteilung der heimischen Concorden. Aber auch die Junggesellen bewiesen personelle Stärke, als sie „mit Volldampf von Lummerland nach Oidtweiler“ schipperten.

Von dieser leckeren „Müttermafia“ — gesehen in Oidtweiler — würde man sich doch sicher gerne mal überfallen lassen. Foto: Sigi Malinowski

Nicht böse, aber dafür sehr sexy kam die „Müttermafia“ herüber. Deren Geheimwaffe: der Bützmund. Die Steinzeitsiedler watschelten als Pinguine durch Irrweid (Pastor-Strang-Straße), Mooth und Eschweilerstraße. Verfolgt wurden sie von den „jecken Waschbären“. Es ging also sehr tierisch bei den Oidtweilern zu. W

ie durchtrainiert die Mannschaft um Concorden-Chef „Bode“ Springmann ist, wurde am späten Vormittag auch staunend von den Zugbesuchern aufgenommen. Da gab es frisch gegrillte Bratrollen zum Frühstück. Passend dazu: die Hopfenkaltschale.

Und nach dem Zug ist vor der Party: Im EWV-Bürgertreff tanzte, schunkelte und sang ein komplettes Dorf. „Denn ich bin nur . . .“ Ja, von wegen, „ne Oidtwiller Jung“ . . .

(mas)
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