Baesweiler: Durch kleine Schritte zum Wohle des Klimas beitragen

Baesweiler: Durch kleine Schritte zum Wohle des Klimas beitragen

Immer häufigere Starkregenereignisse, Stürme, lange Hitzewellen: Der Klimawandel ist deutlich spürbar auch in Deutschland angekommen. In Baesweiler arbeitet man seit 2014 mit einem integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) verstärkt daran, den Problemen zu begegnen.

Die Kommune will unter anderem durch eine integrierte Stadtentwicklung und ein eigenes Energiemanagement aktiven Klimaschutz betreiben. „Langfristig wollen wir einen Mehrwert für die Kommune erzielen“, formuliert Technischer Beigeordneter Peter Strauch. Zudem möchte man zu einer Senkung der Energiekosten kommen.

Generell steht aber nicht im Vordergrund, hohe Finanzmittel aufzuwenden. Baesweiler will Einwohnern und Unternehmern zeigen, „dass man auch durch kleine Schritte zum Wohle des Klimas beitragen kann“. Was in der Vergangenheit in dieser Hinsicht passiert ist und wie der Klimaschutz in Zukunft behandelt werden soll, verdeutlichte Klimaschutzmanagerin Caprice Mathar den Mitgliedern des Ausschusses für Verkehr und Umwelt.

Erster Erfolg ist der Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften. Auch nannte Mathar die Einführung des AVV-Schnuppertickets für Neubürger und die Konzipierung eines Neubürgerpaketes. Schul- und Kita-Projekte beinhalten „Energiespardetektive“ oder den RWE-Umweltschutzpreis. Angeboten wird die Klima-Lesestunde (Stadtbücherei), und auch beim Baesweiler Spielefest ist der Klimaschutz ein Thema.

An der Realschule läuft das Pilotprojekt „autofreie Woche“, gerade wurde auch die 1. Klimamesse erfolgreich ausgerichtet. Caprice Mathar unterstrich, dass man an dieser Messe festhalten werde. In 2016 wird wieder ein Pedelec-Aktionstag angeboten, und auch am E-Bike-Sharing zur Förderung des Radverkehrs wird Baesweiler festhalten.

Klimaschutz wird sich zudem beim Wirtschaftsgespräch wiederfinden, darüber hinaus arbeitet Baesweiler an einem Klimaschutzteilkonzept für die Innenstadt. Insgesamt besteht das Konzept aus 76 Maßnahmen sowie 21 ergänzenden Maßnahmen der Städteregion, die in ihren Schwerpunkten von der Klimaschutzmanagerin vorgestellt wurden. Zustimmung kam aus allen Fraktionen.

(mas)